Journalistenpreis von

Ehrung für Kurt Kuch

NEWS-Chefreporter als Investigativjournalist des Jahres ausgezeichnet

Journalistenpreis - Ehrung für Kurt Kuch © Bild: ecowin

Große Ehrung für Kurt Kuch: Der stellvertretende Chefredakteur und Chefreporter von NEWS, der heuer auch einen Bestsellererfolg landen konnte, ist als Investigativjournalist des Jahres 2011 ausgezeichnet worden.

Kuch brachte in den vergangenen Jahren zahlreiche Affären und Skandale ans Licht, u.a. die "Part-of-the-game"-Affäre sowie die Vorgänge bei Telekom, Buwog und der Hypo-Alpe-Adria. In seinem jüngsten Buch "Land der Diebe" rechnet Kuch mit dubiosen Machenschaften und schamlosen Bereicherungen im Umfeld von Politik und Wirtschaft in Österreich ab. Zuletzt sorgte er mit seiner Enthüllerstory zum Waffenindustriellen Gaston Glock für Aufsehen.

Patterer "Journalist des Jahres"
Als Journalist des Jahres 2011 wurde Hubert Patterer von der "Kleinen Zeitung" gewählt, wie die Branchenzeitschrift "Der Österreichische Journalist" am Freitag bekanntgab. Er ist der Erste aus der Kategorie Chefredaktion, der mit dem Titel "Journalist des Jahres" ausgezeichnet wird. Zur besten Redaktion kürte das Magazin erneut den ORF knapp vor der "Presse". Einen Sonderpreis gab es für Anneliese Rohrer in der Kategorie "Lebenswerk".

Patterer, von der Jury mit den Attributen "der regionale Überdrüber, innovativ, weltoffen, unparteiisch" beschrieben, bekam bei der Wertung die höchste Gesamtpunktzahl - auch im Vergleich mit den Erstplatzierten der anderen Kategorien. Gewählt werden die Journalisten des Jahres von einer Jury aus Chefredakteuren, Medienjournalisten sowie den Vorjahressiegern. Als beste Chefredakteure des Jahres zeichneten sich nach Patterer Michael Fleischhacker von der "Presse" sowie Alexandra Föderl-Schmid vom "Standard" aus.

Der erste Platz in der Kategorie Foto ging zum wiederholten Mal an APA-Fotograf Robert Jäger vor Clemens Fabry von der "Presse" und Barbara Gindl, APA. Die Wirtschaftsberichterstattung wurde heuer zum wiederholten Mal von Michael Nikbakhsh vom "profil" dominiert. In der Innenpolitik konnte Rainer Nowak von der "Presse" den Vorjahres-Gesamtsieger Andreas Koller ("Salzburger Nachrichten") vom ersten auf den zweiten Platz verweisen.

Auch El-Gawhary ausgezeichnet
Zur besten Kultur-Journalistin wurde ORF-Moderatorin Barbara Rett gewählt. Auch die Kategorie Außenpolitik ging an den ORF: Hier gewann der Korrespondent Karim El-Gawhary . Mit dem Titel "Kolumnist des Jahres" kann sich wiederholt Rainer Nikowitz vom "profil" schmücken und die Kategorie Unterhaltung gewann - ebenfalls zum wiederholten Mal - Karl Hohenlohe ("Kurier", ORF). Sportjournalist des Jahres ist Wolfgang Winheim vom "Kurier".

Die neun Bundesländersieger wurden von der Redaktion des "Österreichischen Journalisten" ausgewählt. Hier fiel in Vorarlberg Günther Bitschnau (Wirtschafts-Presseagentur) auf und in Tirol Peter Nindler von der "Tiroler Tageszeitung". In Salzburg siegte Christian Resch von den "Salzburger Nachrichten", in Oberösterreich Helmut Atteneder von den "Oberösterreichischen Nachrichten" und in Niederösterreich Elisabeth Czastka von "Heute". In Wien erklomm Duygu Özkan von der "Presse" den obersten Stockerlplatz und im Burgenland Michaela Grabner von der "BVZ". In der Steiermark fiel Klaus Höfler von der "Presse" auf und in Kärnten Thomas Cik von der "Kleinen Zeitung".

Kommentare

Herzliche Gratulation Herr KUCH! Von ganzem Herzen gratuliere ich Ihnen. Niemand hat es mehr verdient als Sie. Leute wie Sie müssten 1000 Jahre alt werden. Ich habe aber schon wieder einen Auftrag für Sie. Passen Sie bitte auf, was der Senat um Richter David Greller beim OLG in Graz für ein Urteil über Uwe Scheuch fällt. Greller wird nämlich - als er seinzeit noch in Klagenfurt gearbeitet hat - eine Nähe zur FPÖ (Haider) nachgesagt. Da LH Dörfler bei der 10-Jahre-Feier von Uwe Scheuch von einem "Jahr der Gerechtigkeit 2012" gesprochen hat, ist der "Zufall", dass gerade Richter David Greller den Fall bekommen hat, für kritsiche Leute in einem anderen Licht zu sehen. Selbstverständlich ist das alles nur ein Gerücht und durch nichts zu beweisen und auch für David Greller gilt die Unschudlsvermutung im Vorhinein.

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Kuch Journalisten wie Kuch sind es die uns noch an die Objektivität und Unabhängigkeit der Medien glauben läßt. Dass damit eine große Verantwortung auf deren Schultern lastet liegt auch auf der Hand. Umso mehr werden sie auch die Unterstützung der Bevölkerung finden wenn es darum geht den Polit-Filz, Korruption, Mafiastrukturen und sonstige verbrecherische Machenschaften aufzudecken. GRATULATION zur verdienten Auszeichnung.

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Re: Kuch Solche Journalisten sind die Gewähr dafür, dass die Unverschämtheiten von Politikern und ihrer Gewährsleute nicht in den Himmel wachsen.
Es gebührt ihnen der Dank aller, die für Freiheit und Unabhängigkeit eintreten.
Herzliche gratulation an Herrn Kurt Kuch.

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