Leben von

Ein Leben für die Schokolade

Süßes Unternehmen schreibt Erfolgsgeschichte - Josef Zotter im Porträt

Zotter Schokoladen © Bild: Zotter Schokoladen

Alles begann im Jahr 1987. Damals gründete Josef Zotter im zarten Alter von 26 Jahren mit seiner Frau Ulrike die Zotter Konditorei in Graz. Heute gilt die Zotter-Schokolade als eine der besten der Welt. 190 Tonnen Kakaobohnen und 150 Tonnen Kakaobutter verschmelzen jährlich zu 600 Tonnen Schokolade. News.at entführt Sie in die Welt der Schokolade. Mit ein bisschen Glück können Sie auch ein Schoko-Abo von Zotter gewinnen.

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Von Beginn an punktet Josef Zotters Konditorei mit ungewöhnlichen Kreationen wie der "Hanfschnitte", der "funny Torte" und der "Käferbohnenroulade mit Koriander". Der Erfolg lässt nicht lange auf sich warten. Bald werden weitere Filialen eröffnet. Im Jahr 1992 beginnt Josef Zotter dann im Hinterstübchen seiner Grazer Konditorei Schokoladen zu produzieren. Die Sorten der ersten Stunde waren Mohn-Zimt, Kürbiskrokant mit Marzipan, Hanf, Rohkost, Champagner und Grillierte Walnüsse mit Marzipan.

Zotter Schokoladen
© Zotter Schokoladen

Konditorei oder Schokolade?

1999 steht Josef Zotter vor der maßgeblichen Entscheidung: Konditorei oder Schokolade. Beides zusammen geht nicht mehr. So entschließt er sich kurzerhand für die risikoreichere der beiden Varianten und eröffnet im ehemaligen Stall am elterlichen Hof die Zotter Schokoladen Manufaktur. Spätestens 2002 wird klar, dass Zotter die richtige Entscheidung getroffen hat: Die Nachfrage steigt und steigt und die Manufaktur wird ausgebaut.

Zotter Schokoladen
© Zotter Schokoladen

Zotter punktet mit immer neuen Konzepten

Immer neue Konzepte bereichern das Unternehmen. So wird etwa im Zuge der Bean-to-Bar-Produktion die gesamte Herstellung - von der Bohne bis zur Schokolade - an einen Ort zusammengeführt. Im Schoko-Laden-Theater können die Besucher den Produktionsablauf hautnah mitverfolgen. Und im essbaren Tiergarten, der später auch in Shanghai, China, eröffnet, soll den Besuchern vermittelt werden, dass Tiere und Pflanzen keine Produkte, sondern Lebewesen sind.

Zotter Schokoladen
© Zotter Schokoladen

Ein Schulessen für eine Schokolade

Das Engagement Josef Zotters endet aber nicht an den Landesgrenzen. Abgesehen davon, dass das Unternehmen im Laufe der Zeit komplett auf Bio und Fairtrade umgestellt hat, engagiert sich Zotter auch bei zahlreichen sozialen Projekten. Darunter das Uno-Projekt "Kakao statt Kokain". Im Zuge dessen wurden 234 Familien aus einer der ärmsten Regionen Kolumbiens beim Umstieg vom Koka- zum Bio-Kakao-Anbau unterstützt und so aus der Abhängigkeit von der Drogenmafia, der Illegalität und schließlich auch der Armut herausgeführt. Beim Projekt "Schokolade macht satt" wiederum wird burmesischen Flüchtlingskindern in Thailand pro verkaufter Schokolade ein Schulessen gespendet.

Zotter Schokoladen
© Zotter Schokoladen

Bester Schokoladenhersteller der Welt

Heute ist klar: Josef Zotter - im Jahr 2012 übrigens zum besten Schokoladenhersteller der Welt gekürt - hat im Jahr 1999 die richtige Entscheidung getroffen.


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