Jose Mourinho sieht sich als "Robin Hood": Beklagt mangelnde Medienunterstützung

Inter steht vor schwerer Aufgabe gegen Udinese Garics vor Comeback. Manninger & Säumel verletzt

Jose Mourinho sieht sich als "Robin Hood": Beklagt mangelnde Medienunterstützung © Bild: Reuters

Vor dem Schlagerspiel am Sonntag gegen Udinese hat Inter-Mailand-Coach Jose Mourinho wieder mit markigen Sprüchen für Aufsehen gesorgt. Der Portugiese beklagte sich über die seiner Meinung nach mangelnde Medienunterstützung für den Spitzenreiter der Serie A.

"Wir haben nur unseren eigenen Kanal Inter Channel mit seinen 45.000 Abonnenten. Juventus Turin kontrolliert die Tageszeitung 'Tuttosport', während Silvio Berlusconis AC Milan mit der Unterstützung von drei TV-Kanälen und vielen Zeitungen rechnen kann. Daher betrachte ich mich als Robin Hood", meinte der Star-Trainer in einer italienischen TV-Show.

Mourinho zieht es nach Spanien
Mourinho äußerte sich dabei auch zu seiner Zukunft: "Nach der Erfahrung bei Inter werde ich nicht in Italien bleiben, sondern nach Spanien gehen." Sein Ziel sei es, den Titel in den drei stärksten Ligen der Welt zu gewinnen - jenen in England hat der Betreuer mit Chelsea bereits geholt.

Mit einem Sieg in Udine würde Mourinho seinem ersten "Scudetto" einen wichtigen Schritt näher kommen. Sieben Punkte beträgt derzeit der Vorsprung auf den ersten Verfolger Juventus, der daheim ohne den verletzten Alexander Manninger auf Nachzügler Chievo Verona trifft. Torino muss im Auswärtsspiel gegen Palermo auf den ebenfalls verletzten Jürgen Säumel verzichten, dafür dürfte György Garics nach überstandener Knieblessur im Heimmatch gegen Fiorentina wieder auf der Bank sitzen.

(apa/red)