Todesfall von

Joan Rivers hätte
nicht sterben müssen

Klinik machte mehrere Fehler - Personal schoss Selfie mit narkotisiertem Star

Todesfall - Joan Rivers hätte
nicht sterben müssen © Bild: Jason Kempin/Getty Images for Mercedes-Benz Fashion Week

Dem Tod von US-Komikerin Joan Rivers nach einer Stimmband-Operation sind einem amtlichen Bericht zufolge mehrere Fehler des Klinikpersonals vorausgegangen. Zu diesem Schluss kommt die New Yorker Gesundheitsbehörde, wie US-Medien berichten.

Demnach versäumten es die Mitarbeiter, die Patientin zu wiegen, um die richtige Dosis für das Narkosemittel bestimmen zu können. Außerdem habe Rivers nicht alle nötigen Einverständniserklärungen unterzeichnet. Im OP-Saal sei außerdem ein Selfie mit dem narkotisierten US-Star geschossen worden.

Im OP-Saal sei zu allem Überfluss außerdem ein Selfie mit dem narkotisierten US-Star geschossen worden.

Tochter Melissa Rivers ist schockiert

Die Tochter der Komikerin, Melissa Rivers, sei "schockiert über das Fehlverhalten vor, während und nach dem Eingriff", heißt es in einem Statement. Die Moderatorin hatte während der Operation Ende August zu wenig Sauerstoff bekommen, was zu einem Hirnschaden führte. Die 81-Jährige fiel ins Koma und starb eine Woche später.

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