Jetzt bloß keine Panik

Stephan Scoppetta: Geldtipp der Woche

Die Krise am US-Hypothekenmarkt, der steigende Ölpreis und auch die höheren Zinsen der Notenbanken hinterlassen weltweit tiefe Spuren in den Aktienindizes. Wurde vor kurzem noch ein Rekordhöchststand nach dem nächsten gefeiert, so malen sich heute die Pessimisten schon die Börsenhölle von morgen aus. Doch die überwiegende Mehrheit der Experten ist sich einig: Das fundamentale Umfeld in Europa und Asien ist noch immer ausgezeichnet. Nur in den USA und bei Banken haben sich die Aussichten eingetrübt, denn noch ist das Ausmaß der Hypothekenkrise nicht abzusehen. Derzeit sollte man auf die Worte des bereits verstorbenen Börsengurus André Kostolany vertrauen: „An der Börse sind zwei und zwei niemals vier, sondern fünf minus eins. Man muss nur die Nerven haben, minus eins auszuhalten.“