Jetzt mehr als 1,1 Milliarden Katholiken: In Europa 40 % Anteil an Gesamtbevölkerung

Starkes Wachstum der Kirche in Afrika und Asien Zuwachs während Amtszeit von Johannes Paul II.

Die Zahl der Katholiken ist von 1978 bis 2004 um 45 Prozent auf rund 1,1 Milliarden gestiegen. Das geht aus dem neuen statistischen Jahrbuch der katholischen Kirche hervor; das vatikanische Presseamt veröffentlichte Eckdaten aus dem Zahlenwerk. In der Amtszeit von Johannes Paul II. ist demnach die Zahl der Katholiken um mehr als 340 Millionen gestiegen.

Je nach Kontinent ist die Situation unterschiedlich. In Europa hat sich der Anteil der Katholiken an der Gesamtbevölkerung nicht verändert und beträgt nach wie vor 40 Prozent. In Afrika hingegen ist die Zahl der Katholiken während des Pontifikates von Johannes Paul II. auf das Dreifache - derzeit rund 150 Millionen - gestiegen. Auf dem amerikanischen Doppelkontinent nahm die Zahl der Katholiken während des Pontifikats von Johannes Paul II. um 50 Prozent zu, in Asien um 80 Prozent. Auf dem amerikanischen Doppelkontinent sind heute 62 Prozent der Einwohner katholisch, in Asien drei Prozent.

Die Zahl der katholischen Bischöfe stieg im Zeitraum von 1978 bis 2004 um 28 Prozent auf fast 4.800. Besonders hohe Zuwächse gab es in Afrika und in Ozeanien. Das Durchschnittsalter der Bischöfe lag 2004 mit 67,4 Jahren fünf Jahre höher als 1978.

(apa/red)