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Janko ist ratlos

Der 30-Jährige kommt bei Trabzonspor nur zu Kurzeinsätzen. Transfer möglich.

Für Marc Janko läuft es in der Türkei nicht rund. © Bild: GEPA pictures/ Christian Ort

Marc Jankos Gastspiel in der Türkei bei Trabzonspor gestaltet sich weiterhin sehr zäh. Mit seinem Tor in der Europa League am 24. Oktober gegen Legia Warschau schien sich der österreichische Fußball-Teamstürmer auf dem aufsteigenden Ast zu befinden. Seitdem spielt Janko aber in den Planungen von Trainer Mustafa Resit Akcay kaum mehr eine Rolle, mehr als Kurzeinsätze sind für den 30-Jährigen nach wie vor nicht drinnen.

Schön langsam ist Janko, der sich derzeit mit dem ÖFB-Team in Spanien auf das Test-Länderspiel gegen die USA vorbereitet, mit seinem Latein am Ende. "Ich weiß es nicht, ich kann es mir nicht erklären", antwortete Janko auf die Frage, warum die Trendwende in Trabzon einfach nicht gelingen will. "Der Trainer hat nach dem Legia-Match gemeint, dass er sehr stolz auf mich und meine Leistung war. Was danach passiert ist, war aber völlig konträr zu dem. Meistens kommt es halt anders als man denkt. Dementsprechend ist es nach wie vor eine unbefriedigende Situation."

Janko will beim aktuellen Siebenten der türkischen Liga weiter auf seine Chance warten. "Die Chance muss aber realistisch sein. Man kann nicht erwarten, dass ich von null auf hundert funktioniere. Ich muss mich an die Mannschaft und die Automatismen gewöhnen. Wenn ich aber immer nur 10, 15 Minuten spiele, dann ist das schwer", berichtete Janko. Das nahende Winter-Transferfenster hat er aber natürlich im Hinterkopf. "Schauen wir einmal, was da passiert. Es ist alles möglich."

Kavlak im Hoch

Im Gegensatz zu Janko läuft es für seinen ÖFB-Teamkollegen Veli Kavlak in der Türkei blendend. Der langjährige Rapid-Mittelfeldspieler ist bei Besiktas Istanbul mittlerweile zum Kapitän aufgestiegen. Trainer Slaven Bilic hat den Wiener zunächst in den Mannschaftsrat berufen, seit der Verletzung des Tschechen Tomas Sivok führt der 25-Jährige den Istanbuler Traditionsverein als Captain auf den Rasen.

"Es freut mich natürlich, Kapitän eines Clubs wie Besiktas zu sein. Das ist schon eine Auszeichnung", sagte Kavlak, der seit 2011 für Besiktas spielt. Aktuell liegt Besiktas in der Tabelle auf Platz vier, am 30. November wartet das ganz bestimmt hitzige Derby gegen Tabellenführer Fenerbahce.

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