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Wiener Linien: Jahreskarte
ab 2015 in neuem Format

Künftig Kreditkartenformat - Gute Nachricht: Kommendes Jahr keine Preiserhöhungen

U2 Wien © Bild: APA/PFarrhofer

Das Wertmarken-Kleben hat ein Ende: Die Jahreskarte der Wiener Linien gibt es ab Anfang 2015 nur noch als Plastikkarte im Kreditkartenformat. Die Umstellung auf die laut Geschäftsführerin Alexandra Reinagl fälschungssicherere Version erfolgt automatisch bei Verlängerung. Ticketpreiserhöhungen soll es im kommenden Wahljahr nicht geben, versprach Finanzstadträtin Renate Brauner (SPÖ) am Dienstag.

Die neue Dauerkarte ist in Rot gehalten und mit einem Hologramm als Sicherheitsmerkmal ausgestattet. Abgesehen von der Optik besteht für Fahrgäste die wesentliche Änderung darin, dass das eigene Foto künftig online hochgeladen werden muss. Dies gilt nicht nur für Neukunden, sondern auch für jetzige Jahreskartenbesitzer, die ihr Ticket verlängern lassen. Sollten Menschen damit überfordert sein, könne man aber nach wie vor persönlich zu den Wiener Linien kommen. Das Foto werde dort dann eingescannt, so Reinagl.

Umstellung erfolgt automatisch

Die Umstellung auf die neue Plastikkarte erfolgt automatisch. Vor Ablauf der jeweiligen Gültigkeitsdauer bestehender Karten erhält man ein Informationsschreiben, mit dem noch einmal die einzelnen Schritte erklärt werden. Künftig bekommt man dann alljährlich eine neue Jahreskarte zugeschickt. Das Foto muss allerdings nur einmalig hochgeladen werden. Die persönlichen Daten können allerdings vom Kunden künftig leicht online verwaltet werden - etwa im Falle von Namens- oder Adressänderungen. Bei Fragen steht ab sofort die neue Wiener-Linien-Hotline 01/7909-100 zur Verfügung.

Jahreskarte sehr beliebt

Laut Reinagl erfreut sich die 365-Euro-Jahreskarte weiterhin großer Beliebtheit. Inzwischen zählt man 640.000 Stammkunden - um 58.000 mehr als im Vorjahr. Das bedeute freilich eine besondere Herausforderung für die kaufmännische Führung der Verkehrsbetriebe, betonte Brauner unter Hinweis auf den laufenden Investitionsbedarf. Im kommenden Jahr - dann stehen Gemeinderats- und Bezirksvertretungswahlen an - werde es aber keine Erhöhungen weder bei der Jahreskarte noch bei den anderen Ticketkategorien geben, versprach die Ressortchefin.

Kommentare

Überall wo die Roten das Sagen haben "muss" das überall für die Kunden sofort ersichtlich sein: ÖBB, Gem. Wien, ÖGB, AK, ORF usw.
Die Preiserhöhung für diese teure Umstellung kommt sicher nach den Wahlen - war immer so!

Super,
alle wollen weniger Plastikmüll und Wiener Linien geht den anderen Weg.
Einfach nur deppat

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