Jürgen Melzer von

Chancenlos gegen Djokovic

1:6, 2:6-Trainerstunde in Peking. Nach 54 Minuten ist alles wieder vorbei.

Jürgen Melzer beim ATP-Turnier in Peking © Bild: GEPA pictures/Osports

Mehr als eine Trainerstunde war für Jürgen Melzer in Peking gegen Novak Djokovic nicht drin. 54 Minuten lang durfte der Deutsch-Wagramer dem topgesetzten Serben aus nächster Nähe zuschauen. Anschließend musste er mit 1:6, 2:6 wieder runter vom Platz. Djokovic stellte im direkten Vergleich mit Melzer auf 3:1, im jüngsten Aufeinandertreffen im Viertelfinale von Paris 2010 hatte der Deutsch Wagramer noch in fünf Sätzen gewonnen.

Jürgen Melzer erklärte, dass er derzeit einfach nicht auf Augenhöhe mit Djokovic sei. "Soweit bin ich noch nicht, um da auch nur annähernd ein enges Match gestalten zu können, dafür ist er einfach zu gut", sagte Melzer gegenüber der Internetplattform tennisnet.com. Djokovic spiele derzeit einfach ein, zwei Level besser, so der Niederösterreicher.

Er selbst habe etwa von der Grundlinie "nicht so schlecht gespielt", aber dem Serben sei an diesem Tag nicht beizukommen gewesen. "Er hat im zweiten Satz noch besser serviert, mit so einer Leistung geht ein 1:6, 2:6 in Ordnung. Er steht halt nicht umsonst da, wo er eben ist, das hat man gesehen.“

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