IWF von

Wirtschaft wächst schwach

2013 plus 0,8 Prozent, 2014 plus 1,6 Prozent – Arbeitslosigkeit stagniert

Stahlproduktion Featurebild © Bild: APA/dpa/Peter Steffen

Schwaches Wachstum aber immerhin besser als die Eurozone: Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat in seiner heute veröffentlichten Weltwirtschaftsprognose Österreich dieses gegenüber der Eurozone überdurchschnittliches Wachstum prognostiziert. Demnach wird das Bruttoinlandsprodukt im heurigen Jahr um 0,8 Prozent wachsen, 2014 soll es dann um 1,6 Prozent zulegen. Damit entspricht die Prognose in etwa der Einschätzung der österreichischen Wirtschaftsforscher, die für 2013 einen Zuwachs von 1,0 bzw. 0,8 (Wifo bzw. IHS) und für 2014 dann 1,8 Prozent erwarten.

Wesentlich schwächer hingegen entwickelt sich der Euro-Währungsraum: Die Wirtschaft der Eurozone soll laut IWF heuer um 0,3 Prozent schrumpfen und erst 2014 einen Zuwachs um 1,1 Prozent verzeichnen.

Die Arbeitslosigkeit wird in Österreich laut IWF-Prognose von 4,4 Prozent (2012) auf 4,6 Prozent (2013) leicht ansteigen. 2014 soll sie dann wieder leicht auf 4,5 Prozent zurückgehen. Demgegenüber liegt die erwartete Arbeitslosigkeit in der Eurozone mit 12,3 Prozent (2013 und 2014) fast dreimal so hoch. Die Steigerung der Verbraucherpreise soll sich in Österreich abschwächen: Die Inflation werde von 2,6 Prozent (2012) auf 2,2 Prozent (2013) und 1,9 Prozent (2014) zurückgehen, erwartet der IWF.

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