IWF schnürt Paket für Schwellenländer:
Währungsfonds gibt steigendem Druck nach

Strikte Auflagen bei den bestehenden Angeboten Wirtschaftskrise erhöht den Bedarf an IWF-Krediten

IWF schnürt Paket für Schwellenländer:
Währungsfonds gibt steigendem Druck nach © Bild: Reuters/Gripas

Angesichts der weltweiten Wirtschaftskrise erwägt der Internationale Währungsfonds zusätzliche Hilfsangebote für Schwellenländer. Die Organisation berate über flexible Kreditlinien für gut geführte Schwellenländer, sagte IWF-Chef Strauss-Kahn nach einer IWF-Konferenz in Tansania. Das Programm könnte innerhalb von Wochen beschlossen werden, so Straus-Kahn.

Im Gegensatz zu bestehenden IWF-Angeboten könnten die Länder auch nur Teile der Kredite abrufen und müssten sich weniger strikten Auflagen unterwerfen als bei kurzfristigen Liquiditätshilfen. Außerdem erwägt der IWF, dass Länder höhere Kredite abrufen können als bisher. Viele Schwellenländer haben sich über die strikten Auflagen bei IWF-Krediten und deren Höhe beklagt. Da viele Schwellenländer immer stärker unter der globalen Wirtschaftskrise leiden, stieg auch der Druck auf den IWF, den Zugang zu Krediten zu vereinfachen.
(apa/red)