IV-Boss will Griechen nicht fallen lassen:
Sorger fordert mehr Reformen von Politik

Griechenland braucht internationale Solidarität Österreichs Managergehälter "im untersten Drittel"

IV-Boss will Griechen nicht fallen lassen:
Sorger fordert mehr Reformen von Politik © Bild: APA/Fohringer

Griechenland braucht zur Bewältigung seiner Schuldenkrise einerseits internationale Solidarität und andererseits eiserne Disziplin bei der Einhaltung seiner Sparziele. Das Land weiterzufinanzieren sei aber billiger als es fallen zu lassen, sagte der Chef der Industriellenvereinigung (IV), Veit Sorger, in der "Pressestunde".

Dies sei vielleicht in der Öffentlichkeit schwer zu erklären, räumte Sorger ein, man müsse aber berücksichtigen, dass Österreich großer Profiteur der EU-Beitritte und der Ostöffnung sei. Im Nachhinein müsse man "zur Kenntnis nehmen", dass man den - falschen - Zahlen Griechenlands geglaubt habe. Aber jetzt Schulden zu streichen (Haircut) würde nur Banken in Schwierigkeiten bringen. Auch einen Austritt Griechenlands aus dem Euro lehnt Sorger ab. Zugleich warnte er davor, dass sich Griechenland "kaputtspart" und dadurch das künftige Wachstum verhindert wird.

Die jüngste Kritik von Erste Group-Chef Andreas Treichl an der heimischen Politik sieht Sorger als Zeichen von "Unmut, der grundsätzlich da ist". Unmut und Frust wegen des "Stillstands" in Österreich erlebt Sorger auch in Sitzungen in der IV. Zugleich stellt sich der IV-Präsident hinter den Plan Treichls, die Vergütung für Manager und Aufsichtsräte seiner Bank deutlich zu erhöhen. Treichl wolle die besten Manager und Aufsichtsräte haben, das gehe nur bei entsprechender Bezahlung. Managergehälter in Österreich liegen ohnehin im internationalen Vergleich "im untersten Drittel". Im übrigen würden Gehälter mit 50 Prozent besteuert, von höheren Gehältern profitiere daher auch der Staat.

Österreichs Banken zahlten eine im internationalen Vergleich hohe Bankensteuer, "scharfe Reaktionen" seien verständlich, wenn nun die Banken mit zusätzlichen Steuern bedroht werden, sobald sie wieder mehr Gewinne ausweisen, sagte der Industriellen-Chef.

(apa/red)

Kommentare

Griechenland, Banken, IV Es zielt alles nur ineine Richtung: das Volk wird ausgenommen und der einfache Bürger blutet sich aus damit eine geringe Zahl von Menschen dafür aus dem Vollen schöpfen können. Schaut zurück in die Geschichte, solche Beispiele gab und gibt es genug - in unserem Jahrhundert ist das Sklaventum halt etwas diffiziler.

ich mein ... wenn der veit sorger die griechen nicht fallenlassen will, ja dann soll er sie doch VON SEINEM GEHALT unterstützen? + soll auch gleich den treichel mitnehmen. aber sie sollen uns alle in ruhe damit lassen. zuerst reden sie uns die eu schön, dann reden sie uns die hilfe für X staaten ein und auch schön ... und jetzt sollen wir och einmal für diese verrotteten griechen gut stehen? es wird so lange wietergehen, bis wir alle arme hunde sind. und dann sind wir endlich ENDLICH dort, wo sie uns alel haben wolen:nämlich auf der gleichen unteren armutsstufe wie der ehemalige osten(der auf unser aller kosten sein niveau allmählich hebt). ja das ist doch eine schön zukunft ... oder????? da müssen wir doch alle DANKBAR SEIN, dass wir da mithelfen, diese millionen menschen zu "füttern"..... DANKE

IV Ich möchte auch diesen IV Typ bezüglich der Manager Gehälter widersprechen. Egal wieviel man in Österreich diesen sogenannten Managern zahlt es ist auf jeden \'Fall nach dem gesunden Volksempfinden viel zu viel. Michaelis € 700.000,-- für einen Pensionisten Job, Wrabetz kann zwar nichts sahnt aber ohne Ende ab, Treichl der super Banker 2,7 Mio und das soll bitte zu wenig sein. Wo leben wir denn bitte schön. Gerade die Erste hat es wirklich nötig, zu erst um Staatshilfe ansuchen, da man na ja... und dann den Idioten im Aufsichtsrat die Gagen erhöhen, das einem nur so das Licht ausgeht. Wofür verdient so ein Trottel von AR € 700.000,-- ?? . Davon könnte herr super Banker Treichel mindestens 20 Mitarbeiter in der Bank bezahlen die wären produktiver als die Deppen in dem Gremium

Aufsichtsratsgehälter In der Regel ist es doch bitte so dass die Herrschaften die für diesen lukartive Hackn wie man in Wien sagt, nicht nur ein solches Mandat innehaben, sondern mehrere bis zur Obergrenze laut Aktiengesetz. Das heisst aber nur dass die "prominent" sind über Vitamin B im überfluss verfügen und nicht dass sie fähig sind, diese verantwortungsvolle Position zu bekleiden. Wenn Treichl die besten Aufsichtsräte will so lügt er wenn er den Mund aufmacht. Gerade im Bankbereich sind die üblichen Politbonzen hoffnungslos überfordert. Wirkliche Checker kämen nur aus der Bank selber, aber die will man um Gottes Willen nicht im Aufsichtsrat so sieht es wirklic aus.

jaja die IV wenn die Herren Sorger und Treichl und deren Spezln meine sie müssten ihresgleichen in Griechenland retten, dann sollen sie das tun, mit eigenem Geld. Aber nicht wie immer, der Normalbürger soll für diese Assozialen (Banker, Industrielle) noch mehr zahlen. Die größte Unverschämtheit ist dann noch die Aussage, diese Hilfe sei in der Öffentlichkeit schwer zu erklären. Den Leuten ins Börserl zu greifen, und diese dann noch für zu blöd zu erklären, sagt alles über die Qualität und den Charakter von solchen Menschen aus.

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