Italien von

Madonna ärgert Berlusconi

Popdiva gibt bei Interview hinterlistige Antwort - Partei des Regierungschefs schäumt

Italien - Madonna ärgert Berlusconi © Bild: APA/EPA Montage: NEWS.AT

Pop-Ikone Madonna ärgert die Partei von Italo-Premier Silvio Berlusconi. Auf eine Frage des italienischen Magazins "Oggi", was sie von Berlusconi denke, antwortete die Sängerin: "Ich will davon nicht sprechen, doch die Zeitschrift 'The Economist' hat schon alles gesagt", meinte Madonna in Anspielung auf eine Titelseite des Magazins über Berlusconi mit der Schlagzeile: "Warum er unfähig ist, Italien zu regieren".

Staatssekretärin Daniela Santanché, Spitzenpolitikerin der Berlusconi-Partei PdL "Volk der Freiheit" rief die Italiener auf, Madonna zu boykottieren. "Madonna hat Millionen von Italienern beleidigt, die Berlusconi gewählt haben. Ich hoffe, dass sie jetzt allein ihren neuen Film sehen wird", meinte Santanché. Die 53-Jährige hatte vor kurzem beim Festival von Venedig ihren Film über Wallis Simpson vorgestellt.

Kritik musste Madonna auch vom katholischen Staatssekretär für Familienfragen, Carlo Giovanardi hinnehmen. "Madonna tritt offen für homosexuelle Familien ein. Sie stellt sich somit gegen unsere Kultur und unsere Verfassung, die keine homosexuellen Familien vorsehen", so Giovanardi.