Italien will Hooligans neue Grenzen setzen:
Fünf Fans aus Napoli bereits festgenommen

Sechs Monate bis drei Jahre Haft sollen abschrecken

Italien will Hooligans neue Grenzen setzen:
Fünf Fans aus Napoli bereits festgenommen

Die italienische Regierung will ihren Kampf gegen Gewalt in und rund um Fußball-Stadien verschärfen. Laut einem Plan von Innenminister Giuliano Amato drohen Ultras, die vor einem Spiel mit Knallkörpern, Feuerwerken, Tränengas, Knüppeln und Stöcken erwischt werden, zwischen sechs Monaten und drei Jahren Haft. Dieser Plan soll schon bald vom Ministerrat abgesegnet werden, berichteten italienische Medien.

Das italienische Parlament hatte bereits im vergangenen Frühjahr nach dem Tod eines Polizisten am Rande des sizilianischen Derbys Palermo gegen Catania ein Gesetz mit verschärften Maßnahmen zur Bekämpfung von Gewalt im Fußball beschlossen.

Diese zeigen bereits erste Resultate. Fünf Fans des Erstligisten SSC Napoli wurden wegen mutmaßlicher Erpressung festgenommen. Die Ultras werden beschuldigt, den Club des österreichischen Teamspieler György Garics mit schweren Krawallen bedroht zu haben, um Begünstigungen beim Kartenverkauf zu erhalten. (apa/red)

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