Israel von

Österreichisch-deutsche
Reisegruppe in Wüste verirrt

Touristen gefunden und rechtzeitig gerettet - Polizei per Handy um Hilfe gerufen

Wüste: Fußspuren sind im Sand zu sehen. © Bild: Thinkstock

Ein aufregendes Erlebnis hatte am Samstag eine Gruppe von vier österreichischen und 14 deutschen Touristen in der Areva-Wüste im Süden Israels. Bei einem Ausflug in die Wildnis verirrte man sich. Schließlich ging das Wasser aus. Per Handy wurde Hilfe herbeigerufen.

"Wir sind in der Früh von unserem Hotel in Eilat mit Autos zu einem Ausflug in die Wüste aufgebrochen. Es ging etwa eine halbe Stunde in die Wüste", erzählte Matthias Gebhart (32), ein Biologe aus Wien-Donaustadt, am Sonntag. Der Mann nimmt mit einer Schwester an einer Israel-Rundtour teil. Bei dem Ausflug dabei seien auch zwei Touristen aus Oberösterreich gewesen.

Wasservorräte fast aufgebraucht

Schließlich war ein Fußmarsch angesagt. Dabei verirrte sich aber die Gruppe gemeinsam mit ihrem lokalen Reiseführer. Als dann bei 39 Grad Celsius schon nach zwei Stunden alle Wasservorräte aufgebraucht waren, rief die Gruppe per Handy die Polizei um Hilfe. Dank der Beschreibung der Umgebung konnte der Leiter eines Rettungsteams, Schraga Green den Aufenthaltsort der Touristen feststellen und die Hilfsmannschaft dorthin entsenden. Knapp eine Stunde später waren die Retter da. Die 18 Urlauber konnten unversehrt in ihre Hotels in Eilat zurückgebracht werden. Insgesamt sei man schon fünf, sechs Stunden unterwegs gewesen, sagte der Wiener am Sonntag.

"Der Führer hat dann bei einer Wanderung die Orientierung verloren. Wir sind ein paar Mal falsch abgebogen und es war wohl auch nicht alles richtig ausgeschildert. Wir hatten auch nicht genügend Wasser dabei, nur so für zwei Stunden, länger sollte die Wanderung ja nicht dauern", schilderte Gebhart unmittelbar nach der Rückkehr gegenüber der deutschen Presseagentur (dpa). Jedenfalls sei das von dem Rettungstrupp gebrachte Wasser sehr, sehr wohltuend gewesen. Am Sonntag befand sich die Reisegruppe mit den Österreichern bereits auf der Busfahrt zur nächsten Station der zweiwöchigen Tour, nach Tel Aviv.

Kommentare

Hat nicht jedes Handy GPS und Navigation? Wie kann man sich da überhaupt verirren?

bushmaster

Eine spannende Geschichte für deren Enkelkinder.

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