Menschen von

Mit der Weisheit des Herzens

Die Bestsellerautorin Isabel Allende über Ihren Roman "Der japanische Liebhaber"

SPAIN LITERATURE © Bild: APA/EPA

Isabel Allende, 73, ist eine der erfolgreichsten Autorinnen der Gegenwart. Mit dem Roman „Das Geisterhaus“ begann sie 1982 eine Karriere, die bis heute hält. Sie hatte schwere persönliche Schicksalsschläge zu bestehen: Ihr Onkel, der chilenische Präsident Salvador Allende, kam 1973 bei einem faschistischen Putsch ums Leben. Isabel Allende emigrierte mit ihrer Familie erst nach Venezuela und dann in die USA. 1992 starb ihre Tochter Paula im Gefolge falscher medizinischer Behandlung. Heute lebt Isabel Allende, von ihrem Mann getrennt, in der Nähe von San Francisco. Soeben ist bei Suhrkamp ihr neuer Roman „Der japanische Liebhaber“ (€ 22,60) erschienen. Das Porträt finden Sie in der aktuellen News-Ausgabe.

Ihr Roman behandelt die Gräuel der Nazi-Zeit ebenso wie den Terror, dem die japanische Bevölkerung in den USA während des Zweiten Weltkriegs ausgesetzt war.
Die Wahrheit über die amerikanischen Konzentrationslager für die Japaner ist nicht sehr bekannt. Es ist ein beschämendes historisches Kapitel, an das sich niemand erinnern will. Wie auch immer können diese Lager nicht mit den Konzentrations- und Vernichtungslagern der Nazis verglichen werden, in denen Millionen Menschen litten und starben. In Deutschland war der Holocaust. In den USA gab es keine Zwangsarbeit, niemand verhungerte, nur zwei oder drei Menschen wurden durch einen Unfall getötet.

Gewalt und Brutalität gab es zu allen Zeiten, auch und besonders heute wieder. Was können wir dagegen tun?
Heute wissen wir über fast alles, was in der Welt passiert, sofort Bescheid. Wir sind durch die Technologie und die neuen Kommunikationsmittel miteinander verbunden. Es ist heute viel einfacher als je zuvor, die Menschen aufzuklären, Informationen weiterzuverbreiten, Bewusstsein zu schaffen, Verbrechen aufzudecken und zu vermeiden. Ich bin voller Hoffnung, was die Zukunft betrifft. Ich glaube, dass - entgegen dem Anschein - die Welt heute demokratischer und gewaltfreier ist als in der Vergangenheit.

Es geht im Buch auch um Sterbehilfe. Wie stehen Sie dazu?
Ich glaube, sie wird relativ bald in den meisten Teilen Europas und den USA legalisiert werden. Und der Rest der Welt wird letztendlich folgen. Sie wird bereits an vielen Orten illegal praktiziert. Sterbehilfe ist nur eine Wahl. Sie sollte legal, sicher, barmherzig und medizinisch kontrolliert sein, um jede Form des Missbrauchs zu vermeiden.

Wir leben in einer Zeit des Jugendwahns. Wie schwierig ist es heute, älter zu werden?
Alt zu werden war nie leicht. Heute leben die Menschen viel länger als früher, aber die Gesellschaft und Familien sind nicht darauf vorbereitet, sich um die alternde Bevölkerung zu kümmern. Wenn wir älter werden, haben wir weniger Ressourcen, dafür mehr Bedürfnisse. Früher gingen die Leute mit 65 in Pension und man nahm an, dass sie noch fünf oder zehn Jahre von ihren Ersparnissen lebten. Heute gehen sie immer noch mit 65 in Pension, aber man darf erwarten, dass sie noch 20 oder 30 Jahre leben. Wie werden wir das wirtschaftliche Problem einer immer weiter wachsenden alten Bevölkerung lösen?

Ihr Buch ist Ihrer Mutter und Ihrem Stiefvater gewidmet, die beide noch in Chile leben.
Meine Mutter heiratete sehr jung, hatte drei Kinder in vier Jahren und wurde von ihrem Mann verlassen. Sie übernahm bei uns Kindern auch die Vaterrolle. Sie war das Zentrum meines Lebens, die einzige Quelle der Sicherheit, die ich hatte. Als Kind lebte ich in schrecklicher Angst, es könnte ihr etwas passieren, dass sie eines Tages verschwinden würde - wie mein Vater. Mit der Zeit wurde sie auch meine beste Freundin und Vertraute. Ich rebellierte während meines Heranwachsens nicht gegen meine Mutter wie es die meisten Mädchen tun. Unsere Freundschaft trägt uns seit 73 Jahren. In der Generation meiner Mutter und ihrer Gesellschaftsklasse waren Frauen für gewöhnlich sehr abhängig. Zuerst vom Vater, dann von einem Mann und schlussendlich von ihren erwachsenen Kindern. Ich sah, wie meine Mutter an diesem Mangel an Unabhängigkeit und Freiheit litt und lernte daraus, für mich selbst zu sorgen. Das war ihre größte Lektion.

Schreiben sie einander immer noch täglich?
Ja. Wenn ich keine Nachricht von ihr via Mail bekomme, ist mein Tag nicht komplett. Und ich bin sicher, dass sie genauso empfindet. Auf der Reise des Lebens weist sie mir den Weg. Sie ist mir um 21 Jahre voraus. So weiß ich, wie ich sein werde, sollte ich so alt wie sie werden.

Wie haben Ihre Eltern es geschafft, einander so lange verbunden zu bleiben?
Mein Stiefvater ist 99, meine Mutter 95. Sie sind seit 65 Jahren zusammen und es war keine einfache Ehe, weil sie sehr unterschiedliche Menschen sind. Er war Diplomat, also reisten sie sehr viel und meine Mutter hasste es, von ihren Kindern getrennt zu sein. Offen gesagt glaube ich nicht, dass meine Mutter in ihrer Beziehung allzu glücklich war. Aber trotz ihrer Probleme blieben sie beieinander. Loyalität und gemeinsame Interessen überwogen.

Haben Sie einen Rat, wie man die Liebe am Leben erhält?
Ich habe keinen Rat. Ich kann nur sagen, dass ich in die Person, mit der ich zusammenbleiben möchte, verliebt sein muss. Ich meine nicht, ihn nur zu lieben. Ich meine, wirklich glühend verliebt sein. Ich brauche Romantik, Leidenschaft, Freundschaft und Lachen. Ich kann die Liebe nicht allein am Leben erhalten. Der andere muss sich daran beteiligen, sonst vertrocknet die Liebe und stirbt.

Ist Liebe am Ende des Tages das einzige, das zählt?
Nicht das einzige, aber wahrscheinlich das wichtigste. Liebe ist Energie, Leben, die Kraft, die die Welt bewegt.

Sie haben sich kürzlich von Ihrem zweiten Mann getrennt. Sie haben viel zusammen durchgestanden. Wie kam es jetzt dazu?
Willie und ich lebten 27 Jahre zusammen. Wir haben beide vieles zusammen durchgemacht, sogar den schlimmsten Schmerz: Er verlor zwei Kinder und ich verlor meine Tochter. In den letzten fünf, sechs Jahren wurde Willie sehr deprimiert und er machte zu. Er musste allein sein. Nun lebt er allein in einem kleinen Haus und ich werde bald übersiedeln. Ich kann nicht allein in diesem großen Haus bleiben. Wir sehen einander, kümmern uns beide um die Hunde, wir vertrauen und lieben uns immer noch, wir sind beste Freunde. Es war eine sehr traurige, aber notwendige Veränderung. Mein Herz ist offen. Ich weiß nicht, was in der Zukunft geschehen wird. Werde ich eine andere Liebe finden? In meinem Alter ist das nicht einfach, aber vielleicht geschieht es.

Die USA bereiten sich auf den Wahlkampf vor. Ist Hillary Clinton eine Option für Sie?
Ich bewundere und respektiere Obama. Er wird trotz seiner niedrigen Popularität und dem allgemeinen Gefühl der Enttäuschung über seine Regierung als einer der großen Präsidenten dieses Landes erinnert werden. Ich wähle demokratisch. Ich nehme an, dass Hillary die demokratische Kandidatin sein wird und sie wird wahrscheinlich gewinnen. Sie hat Wissen, Erfahrung, politische Weisheit, Verbindungen. Sie war überall auf der Welt, sie ist stark und wird die Dinge anpacken.

Im Namen Gottes wurden seit jeher Verbrechen begangen. In Frankreich kam es heuer zu schrecklichen Anschlägen. Was können wir dagegen tun?
Sie stellen mir Fragen, die ich nicht beantworten kann. Niemand weiß an diesem Punkt, wie wir mit religiösem Fundamentalismus und den tiefen kulturellen Unterschieden, die so viele Gesellschaften betreffen, umgehen sollen. Wir richten unser Hauptaugenmerk auf die Auswirkungen des Terrorismus im Westen. Wir sprechen beispielsweise über den moslemischen Terrorismus gegen den Westen, aber was ist mit den Verbrechen, die im Namen der Religion, der ethnischen Zugehörigkeit oder der Kultur an so vielen anderen Orten der Welt begangen werden? Was ist mit der Vergangenheit? Es war damals viel schlimmer. Erinnern Sie sich, welche Verbrechen die Deutschen an den Menschen begangen haben, die sie für anders und deshalb niedriger erachtet haben. Was haben die europäischen Kolonialisten in Afrika und Asien verbrochen? Die Weißen gegenüber den Afrikanern? Was ist mit dem Genozid an der indigenen Bevölkerung? Ich weiß nicht, wie man diese Kette der Gewalt brechen kann. Ich kann nur hoffen, dass Bildung, Information, eine bessere Verteilung der Ressourcen und Möglichkeiten und – das ist sehr wichtig – die Stärkung der Frauen, die notwendigen Bedingungen für eine bessere Führung der Welt schaffen wird.

Sie mussten unter Pinochet ins Exil. Eine Flüchtlingskatastrophe ungeheuren Ausmaßes erschüttert Europa. Wie kann die Politik, wie können wir helfen?
Das ist noch ein Problem, das fast unlösbar ist, wenn wir nur die Symptome angehen. Kein Land möchte sich um Massen von Flüchtlingen kümmern, aber verzweifelte Menschen können nicht mit Stacheldrahtzäunen, Mauern und Waffen aufgehalten werden. Man muss die Ursache des Problems lösen: Die Bedingungen in den Ursprungsländern, die Millionen von Menschen dazu zwingen, alles aufzugeben und zu fliehen. In den letzten zehn Jahren wurden mehr Immigranten aus den USA abgeschoben als jemals zuvor in der Geschichte des Landes. Trotzdem hat das die illegale Immigration nicht gestoppt. Solange Mexiko, süd- und zentralamerikanische Länder Armut und Gewalt gegenüberstehen, werden Flüchtlinge die Grenzen überqueren. Geld, Technologie, Waren und Ressourcen sind global geworden. Der Kapitalismus kennt keine Grenzen. Grenzen stehen nun nur mehr für Menschen. Alles andere kann sich frei bewegen. Wie können wir eine globale Wirtschaft, aber keine globale Bevölkerung haben? Wie können wir das Kapital willkommen heißen und die Menschen davon abhalten, ein sichereres Leben zu suchen?

Was halten Sie von Papst Franziskus?
Ich mag diesen Papst. Er ermöglicht eine sehr notwendige Veränderung innerhalb der Katholischen Kirche, die unter den Gläubigen viel Boden verloren hat. Ich bin nicht religiös, aber ich begrüße diese Veränderungen, die mich ein bisschen an die Befreiungstheologie erinnern, die eine Lehre des Miteinbeziehens und der Gerechtigkeit war, und sich sehr stark der Armen und Unterdrückten annahm. Papst Franziskus ist ein Mann für unsere Zeiten.

Wie leben Sie Ihre Spiritualität?
Ich habe immer noch meinen Frauenkreis, den wir „Gebetsgruppe“ nennen (wir treffen uns seit mehr als 20 Jahren regelmäßig), und meinen spirituellen Lehrer. Ich meditiere täglich, es hilft mir, zentrierter und ruhiger zu sein.

Sie verloren Ihre Tochter, lebten jahrelang im Exil. Wie haben Sie es geschafft, trotz dieser Schicksalsschläge nicht bitter zu werden und ein so warmherziger und liebenswürdiger Mensch zu bleiben?
Danke, dass Sie das sagen. Mein Leben war nicht besonders schwer. Ich erfuhr Leid, wie fast jeder auf dieser Welt, aber ich hatte Liebe, Familie, Gesundheit, Freiheit und mein Schreiben. Ich bin ein glücklicher und dankbarer Mensch. Zu Beginn jeden Tages, wenn ich kurz meditiere, sage ich Guten Morgen zu meiner Tochter und den anderen Geistern, die mich begleiten. Und dann danke ich dem Leben, der Chance eines neuen Tages, meinen Hunden, die mit dem Schwanz wedeln, weil sie ihr Frühstück erwarten, den Charakteren meiner Bücher, dass sie in meinem Computer auf mich warten, und so weiter. Ich fühle mich gesegnet.

Ist Ihre 1992 verstorbene Tochter Paula immer noch sehr präsent in Ihrem Leben?
Meine Tochter ist immer bei mir wie eine sanfte und unaufdringliche Anwesenheit. Ich denke oft an sie und manchmal weine ich, weil ich sie vermisse, aber ich bin nicht traurig. Die Stiftung, die ich zu ihrem Andenken gegründet habe, unterstützt mehr als 100 Projekte in verschiedenen Ländern. Sie tut gute Arbeit. Nichts ist befriedigender als zu sehen, wie viel mit sehr wenig getan werden kann. Sie können die Programme auf der Webseite isabelallendefoundation.org einsehen.

War, ist Schreiben heilend?
Für mich ist Schreiben eine Lebensweise. Ich kann mir meinen Tag nicht vorstellen, ohne einen Brief an meine Mutter zu schreiben, ohne Lesen, ohne Notizen für eine Geschichte zu machen, ohne über etwas zu recherchieren oder zu schreiben. Ich erkenne, dass ich in den 34 Jahren, die ich schreibe, viel über mich selbst gelernt habe. Jedes Buch repräsentiert eine Zeit meines Lebens, ein besonderes Ereignis, etwas, das mir sehr wichtig ist. Ich weiß vielleicht nicht, weshalb ich ein bestimmtes Buch schreibe, ehe es nicht veröffentlicht ist und ich das Feed-Back der Rezensenten und Leser bekomme. Als ich zum Beispiel „Fortunas Tochter“ schrieb, dachte ich, es wäre ein Buch über den Goldrausch in Kalifornien. Ein Kritiker sagte, es wäre ein Buch über den Feminismus: Eine junge Frau in viktorianischer Zeit verlässt die Sicherheit ihres patriarchalischen Zuhauses und geht allein in ein Land der Männer, der Gier und der Gewalt. Sie zieht sich an wie ein Mann, lebt wie ein Mann, arbeitet, geht Risiken ein, es gelingt ihr und sie findet eine Form von Freiheit, die sie sich nicht hätte erträumen können. Ist das nicht die Geschichte meiner Generation und die der Frauenbewegung? Als ich „Die Insel unter dem Meer“ schrieb, wunderte ich mich, dass ich mich so für die Sklavenrevolte in Haiti vor 200 Jahren interessierte. Ich habe keine kulturelle oder historische Verbindung dazu. Jetzt weiß ich, dass das Thema des Buchs ungestrafte Macht ist (die Macht des Herrn über den Sklaven), etwas, von dem ich immer besessen war. Ich fürchte die Macht zu missbrauchen und den Missbrauch der Macht.

Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod? Hoffen Sie auf eine Wiedervereinigung mit Ihrer Tochter?
Ich glaube, dass unser individueller Geist nicht stirbt. Er geht einfach zu seinem Ursprung zurück, wie Wassertropfen, die zurück in den Ozean fließen. Ich glaube, dass in allem, was existiert, Geist ist. Er ist die Essenz allen Lebens und jeglicher Materie. Im Tod wird der Körper abgelegt und unsere Persönlichkeit verschwindet, nichts von unserer persönlichen Eigenart bleibt. Deshalb werde ich meine Tochter nicht im Himmel finden, wie es uns die meisten Religionen versichern. Mein Geist wird mit demselben universellen und einzigartigen Geist verschmelzen, zu dem auch ihr Geist gehört. In diesem Sinne sind wir jetzt zusammen und werden nach meinem Tod zusammen sein. Indem ich das sage, fühle ich Paulas Gegenwart und ich spreche nicht über ein Gespenst. Es ist eine Übung des Sich-Erinnerns und der Liebe. Ich halte Paula in meinen Gedanken lebendig und in meinen Gefühlen. Aber das heißt nicht, dass sie ein Phantom ist, das mich nachts besucht.

Sie lebten als Feministin in Zeiten und in Ländern, in denen das alles andere als selbstverständlich war. Junge Frauen heute empfinden es als beleidigend, so bezeichnet zu werden.
Wie Sie werde ich sehr wütend auf jene jungen Frauen, die ihre Rechte als selbstverständlich nehmen, ohne sich vorzustellen, dass sie diese wieder verlieren können wie die Frauen in Afghanistan, als die Taliban die Macht übernahmen. Oder in jedem Krieg, wo Frauen und Kinder die meisten der Opfer ausmachen. Sie denken nicht an ihre weniger privilegierten Schwestern. Sie ignorieren die Tatsache, dass in vielen Orten der Welt Frauen und Mädchen immer noch als Kinder verheiratet werden, zu Arbeit und Prostitution gezwungen werden. Sie werden ungestraft erniedrigt, geschlagen, vergewaltigt, missbraucht und ausgebeutet. Sie sind Opfer häuslicher Gewalt oder werden getötet, um die Ehre der Männer zu retten; Werden die Rechte der Frauen verletzt, betrachtet man das als kulturelle oder religiöse Angelegenheit. Stehen die Rechte der Männer auf dem Spiel, ist es ein Verstoß gegen die Menschenrechte. Feminismus ist für manche junge Frauen heute unsexy. Bald werden sie herausfinden, dass sie in einer patriarchalischen Welt Menschen zweiter Klasse sind: Sie werden sich doppelt so viel anstrengen müssen, um nur halb so viel Anerkennung, Respekt und Lohn zu bekommen wie jeder Mann.

Was waren die magischen Momente Ihres Lebens? Was macht Sie glücklich? Welche Wünsche bleiben?
Magische Momente: Schreiben, das Universum eines Buchs erschaffen, die Stimmen meiner Charaktere zu hören, wie sie mir ihre Geschichten erzählen, ihre Leben stellvertretend zu leben. Was mich glücklich macht: Liebe, Familie, meine Hunde, ein paar gute Freunde, ein intelligentes Gespräch, Natur, Perlenstickerei, Geschichten, Filme. Ich habe keine Wünsche für mich selbst, mein Leben ist komplett. Alle meine Wünsche und Gebete sind für diejenigen in der Welt, die leiden.

Kommentare

Was für ein großartiges und berührendes Interview mit Isabel Allende! Bitte viel mehr Beiträge dieser Qualität!

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