IS von

Jihad made in Österreich

Poster Girls, Mohamed M. und Co.: Ein Überblick über die wichtigsten Fälle

AUSTRIA SYRIA MISSING GIRLS © Bild: APA/Interpol

Mohamed M., Dominik N., Firas H. und die Wiener "Jihad Poster Girls" - immer wieder sorgten in den vergangenen Wochen mutmaßliche "Jihadisten" aus Österreich in Sozialen Netzwerken für Aufsehen. Hinzu kamen zahlreiche Festnahmen potenzieller Kämpfer kurz vor deren Ausreise. Ein Überblick der wichtigsten Fälle sowie der Maßnahmen der Behörden:

Österreichische "Jihadisten":

Insgesamt sind bisher nach Angaben des Innenministeriums rund 150 mutmaßliche Jihadisten aus Österreich nach Syrien oder in den Irak gereist oder am Weg dorthin gestoppt worden. Der Frauenanteil liege im "einstelligen Prozentbereich" sagte Ministeriumssprecher Karl-Heinz Grundböck. Bei rund der Hälfte von ihnen handelt es sich um gebürtige Tschetschenen, viele stammen auch aus dem ehemaligen Jugoslawien.

Etwa 60 Personen sind bereits wieder nach Österreich zurückgekehrt, 30 sind "mit hoher Wahrscheinlichkeit" im Kampf gestorben. Gegen rund 100 Personen wurden Ermittlungsverfahren wegen Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung (§278b) eingeleitet.