Fakten von

IS droht nach Anschlägen in
Ägypten mit weiterer Gewalt

"Kreuzzügler und Ungläubigen werden mit dem Blut ihrer Söhne bezahlen"

Nach den verheerenden Anschlägen in Ägypten mit Dutzenden Toten hat die Terrormiliz IS mit neuer Gewalt gegen Christen gedroht. Die "Kreuzzügler" und "Ungläubigen" würden mit dem Blut ihrer Söhne bezahlen, hieß es in einer Mitteilung im Namen des Islamischen Staates, die am Sonntag über IS-nahe Kanäle veröffentlicht wurde. Die Echtheit konnte zunächst nicht unabhängig überprüft werden.

In Ägypten waren am Palmsonntag bei Anschlägen auf koptische Kirchen in zwei Städten mindestens 45 Menschen getötet worden. Der IS, der mit einem Ableger auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel operiert, bekannte sich zu den Taten, die durch zwei Selbstmordattentäter ausgeführt worden seien.

Politiker und religiöse Führer weltweit verurteilten die Anschläge. US-Präsident Donald Trump sprach Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi das Vertrauen aus, die Situation "angemessen" zu behandeln.

Kommentare