Fakten von

Warum der IS noch
lange nicht am Ende ist

Alles eine Frage der Strategie? Das steckt hinter den jüngsten Anschlägen

IS-Plakat im Irak © Bild: APA/AFP/HAIDAR MOHAMMED ALI

Brüssel, Istanbul, Bagdad und Medina - in diesen Städten rissen IS-Attentäter seit 22. März 2016 etliche Menschen in den Tod. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) verstärkte in den vergangenen Monaten ihre Angriffe - auch auf globale Ziele. Was steckt dahinter? Der IS verliert. Seit Ende 2015 muss die Terrororganisation territoriale Verluste hinnehmen, sie weicht zurück. Das bedeutet jedoch noch lange nicht, dass der IS in seinen Todeszügen liegt.

»Sie werden in Syrien besiegt werden, sie werden im Irak besiegt werden«

"Es ist ein Zeichen, wie wenig diese bösartige Organisation zu bieten hat", sagte US-Präsident Barack Obama am 29. Juni nach den Anschlägen in Istanbul. Offiziell hat sich zwar noch niemand zu den Anschlägen in Istanbul bekannt, die türkischen Behörden gehen aber davon aus, dass der IS dahinter steckt. "Sie verlieren weiterhin an Territorium und sind nicht in der Lage, die Gebiete zu regieren, die sie eingenommen haben", verkündete Obama und teilte weiters mit: "Sie werden in Syrien besiegt werden, sie werden im Irak besiegt werden."

Ganz so einfach und vor allem schnell dürfte das nicht Realität werden. Fakt ist aber: Die Terrororganisation verliert Gebiete und damit Geld. Im Dezember 2015 hat die irakische Armee die Stadt Ramadi zurückerobert, vor kurzem auch die Stadt Fallujah, die nur 50 Kilometer von Bagdad entfernt liegt - zu einem hohen Preis. Videoaufnahmen einer Drohne des Internationalen Roten Kreuzes zeigen das Ausmaß der Zerstörung nach dem Kampf um die Stadt Ramadi:

"So sieht Ramadi heute aus", twitterte die Hilfsorganisation.

Für den US-Politikexperten Clint Watts vom "Foreign Policy Research Institute" sind die Gründe für die gestiegene Zahl der Anschläge in den letzten Monaten klar: Der IS versuche so die territorialen und monetären Verluste zu überleben, sagt er gegenüber der Nachrichtenseite "Vox.com". Die Terrormiliz habe aufgrund der veränderten Situation ihre Taktik geändert.

Der IS zieht sich also gezwungenermaßen zurück, das Ende der Terrororganisation ist damit aber nicht besiegelt - auch wenn der Tenor aus Washington und London besagt, dass der IS sich auf der Verliererstraße befindet. Die Terrororganisation hat seit dem Höhepunkt ihres Eroberungszuges laut Angaben der US-Regierung 45 Prozent der Gebiete im Irak verloren, in Syrien sind es 20 Prozent.

Diese Gebiete kontrolliert der IS laut dem US-Institut für Kriegsstudien ("Institute for the Study of War") noch:

SCHWARZ = von IS kontrollierte Gebiete
ROT = von IS attackierte Gebiete
STAND: 1. Juli 2016

Karte von IS-kontrollierten Gebieten
© Institute for the Study of War

Wandelbar wie ein Chamäleon

Erst im Mai 2016 gab der Sprecher der IS-Terrormiliz Abu Mohammed al-Adnani in einer seiner seltenen Audioaufnahmen bekannt, dass der IS Gebiete an den Feind verloren habe, er schwor aber, dass der IS den Westen bekämpfen werde, selbst wenn die Organisation "in die Wüste vertrieben wird". IS-Unterstützer weltweit wurden zu Anschlägen während des Ramadans aufgerufen. Laut Experten sei diese Botschaft als Versicherung für die IS-Anhänger und -Unterstützer gedacht, dass die Organisation weiterbestehen wird - nur eben in anderer Form als bisher. Mit der Meldung habe die Terrormiliz "die Bühne so vorbereitet, dass sie im Fall eines Rückschlags in der Lage sind, sich anzupassen und ihre Anhänger zu behalten", sagte IS-Experte J.M. Berger gegenüber der Website "Christian Science Monitor". Nicht die IS würde verschwinden, sondern ein wichtiges Werkzeug der IS: die Eroberung und Verwaltung von Territorien.

Die Anschläge der letzten Monate dienten nicht zuletzt dazu, Stärke zu demonstrieren und in Ländern wie der Türkei und dem Irak, bewusst Konflikte zwischen einzelnen Gruppen (Türken - Kurden, Schiiten - Sunniten) weiter zu schüren. Eine weitere Rolle spielt nach Ansicht von Watts das Anzapfen von neuen Geldquellen: Die vorgetäuschte Stärke solle neue Investoren anlocken.

Das Geschäft mit den Sexsklavinnen

Über eine tragische Geldquelle des IS hat die Nachrichtenagentur AP vor kurzem berichtet: das Geschäft mit den Sexsklavinnen. Vor allem jesidische Mädchen und Frauen wurden zu tausenden von den Jihadisten verschleppt und mussten Schreckliches erdulden. Diejenigen, die entkommen sind, haben erzählt, was sie erlebt haben: Sklaverei, Vergewaltigungen und Misshandlungen.

Rund 3.000 jesidische Mädchen und Frauen sollen sich noch in der Gewalt des IS befinden. Da die Terrororganisation zunehmend an Gebieten verliert, seien die Mädchen in das Kernland der Terrormiliz verfrachtet worden, wie AP berichtete. Über Messenger-Dienste wie Whatsapp oder Telegram würden die Mädchen dann verkauft werden. "Jungfrau. Schön. 12 Jahre alt... Ihr Preis hat 12.500 Dollar erreicht und sie wird bald verkauft", zitiert die Nachrichtenagentur eines der Angebote via Telegram.

Der IS würde sogar eine eigene Sklaven-Datenbank mit Personenbeschreibungen und Fotos betreiben - um zu verhindern, dass die Opfer unerkannt an Checkpoints vorbeigelangen und fliehen können. Sogenannte "Zwischenhändler" versuchen laut Nachrichtenagentur die Mädchen und Frauen im Namen der Familien oder von Hilfsorganisationen freizukaufen. Seit 2014 seien so zahlreiche Mädchen bereits befreit worden. Allerdings gehe den Verwandten und Hilfsorganisationen langsam das Geld aus.

Kommentare

Schisser

die sind doch schon längst schon zurück in Europa - Österreich, Deutschland, Belgien, Frankreich, Schweden, geniessen ihr angespartes sozialgeld, hartz iv, mindestsicherung

Ivan Rusu

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Rigoroser Einreisestopp, rigorose Kontrolle aller in Österreich lebender Muslime, im Zweifelsfall sofortige Ausweisung.

Bei solchen Psychos braucht man keine gerichtsverhandlung. Einfach Töten und abschlachten so wie diese verbrecher es machen-Ganz Einfach

Cyrus110 melden

jede religion oder gottes glaube ist schwachsinn. primitive affen, nichts weiter!

neusiedlersee melden


Wieso Affen?
Nur Menschen glauben an einen oder mehrere Götter.
Vor dem Menschen gab es keinen Gottesglauben.

Lynxx melden

An diese Extremisten ist nur schwer heranzukommen, da sie einer gründlichen Gehirnwäsche unterzogen worden sind. Jeden noch so großen Islamgelehrten betrachten sie als Vollidioten, wenn er nicht ihrer kruden Ideologie folgt. Wer nicht ihrem verdrehten Textverständnis zustimmt und ihnen widerspricht, muss getötet werden, da er sich gegen das „rechtmäßige“ Kalifat aufgelehnt hat.

neusiedlersee melden


Die Gehirnwäsche wird mittels eines Buches, genannt Koran, und WIE man dessen Text zu lernen hat, durchgeführt. Und zwar ab dem 4ten od. 5ten Lebensjahr. JEDER Muslim ist eine latente Gefahr, nur manche werden zu Mördern, wie es ihnen befohlen wird.

pprr melden

Der IS ist doch gerade erst angekommen, wie soll der am Ende sein?


Wer hat's "erfunden"? Das ist ist hier die Frage.

Testor melden

IS ist ohnehin eine verharmlosende Bezeichnung, selbst Terrororgansisation IS ist zu milde. Unbedarfte junge Leute, die sich als Krieger einspannen lassen, glauben vielleicht für einen notgedrungen gewalttätigen, aber immerhin für einen Staat zu kämpfen.
Die Medien sollten diese Bande aus Schwerverbrechern besser

Testor melden

"Verbrecherorganisation (Criminal organization) IS" nennen, das wäre m.E. passender.

Tavington melden

kann man nicht bei der wahrheit bleiben, und sie einfach moslims nennen? egal ob isis, taliban, islamisten, fundamentalisten, jihadisten, salafisten, extremisten, hamas, hisbollah, siiten, sunniten,... der überbegriff moslims passt immer.

Tavington melden

und diese feine messenger-dienste machen alles brav und fleissig mit. wahrscheinlich kassieren sie fette provisionen von dem sklavenhandel.

AdLa melden

Auch wenn der IS zurückgedrängt, und an Gebieten verliert, werden immer mehr kleinere Terrorzellen entstehen, die global gefährlicher sind als vorher.

neusiedlersee melden


Und wer verkauft Waffen an diese Mordbanden, wer kauft von Ihnen Öl?

neusiedlersee melden


Warum soll man sie "Moslims" nennen, Tavington? Wir brauchen kein Wort erfinden. Es sind Muslime. So nennen sie sich selbst und ausschließlich als das stellen sie sich dar.

Frustriert melden

Nein, es sind keine Muslime bzw. Moslems. Es sind ungläubige Terroristen. Den Jihad benutzen sie lediglich als Ausrede.

neusiedlersee melden


Die islam. Gesellschaften sind seit ihrem Bestehen eine Gefahr für die Umgebung. Wer anderes glaubt, hat dieseKultur und diese Menscheh nciht persönlich in ihrer Umgebung und in der Fremde kennengelernt.
Und es sind keine Ungläubigen, denn ausschließlich Gläubige. also an etwas Glaubende, sind in der Lage Taten wie der IS zu vollbringen.

pprr melden

@frustriert. Träumen Sie weiter (keine Muslime...ha-ha) aber wundern Sie sich nicht, wenn Sie dann noch frustrierter aufwachen.

obernds
obernds melden

Dies Menschen sind einfach glaubens deppert.Und was ist nun wirklich der richtige Glauben?Keiner weis es.

AdLa melden

Nicht der Glaube, sondern die Religionen bestimmen schon seit Jahrhunderten das Geschehen auf der Welt, und fanatische Gläubige werden zu Extremisten.

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