Kanada von

IS-Anhänger vor
geplantem Anschlag getötet

Verdächtiger soll Selbstmordanschlag geplant haben

Ein Terrorverdächtiger in Kanada ist laut Medienberichten von Polizisten getötet worden. Der junge Islamist soll einen Anschlag an einem belebten Ort geplant haben, wie der Sender CTV unter Berufung auf ein internes Schreiben der Regierung berichtete. Es habe die Sorge bestanden, dass er den Plan schon am Mittwoch (Ortszeit) in die Tat umsetzen und mitten im Berufsverkehr zuschlagen wollte.

Der Verdächtige - unterschiedlichen Berichten zufolge soll er 23 oder 24 Jahre alt gewesen sein - sei schließlich am Mittwoch in einem Haus in Strathroy nahe Toronto von Polizisten erschossen worden, nachdem er sich und eine weitere Person mit einer Explosion verletzt habe, hieß es bei dem TV-Sender CBC. Er sei als Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bekannt gewesen. In welcher Stadt er mutmaßlich zuschlagen wollte, blieb zunächst unklar.

Die Polizei teilte mit, am Mittwoch glaubwürdige Informationen über eine mögliche terroristische Bedrohung erhalten zu haben. Ein Verdächtiger sei identifiziert worden und es seien "angemessene Maßnahmen ergriffen worden, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten". Weitere Details wurden zunächst nicht bekanntgegeben.

Im Jahr 2014 hatte es in Kanada Anschläge von zwei Einzeltätern gegeben, bei denen zwei Soldaten getötet worden waren. Die damalige Regierung hatte daraufhin die Kompetenzen der Bundespolizei und der Geheimdienste bei der Terrorabwehr deutlich erweitert.

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