Atomstreit von

Iran will "alle Fragen" beseitigen

Auf Rechte innerhalb des Atomwaffensperrvertrages möchte man aber nicht verzichten

Reza Najafi vor der IAEO © Bild: APA/Hochmuth

Der neue iranische Vertreter, Reza Najafi, hat bei seiner ersten Rede vor dem Gouverneursrat der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA/IAEO) versprochen, dass sein Land mit der UN-Behörde so zusammenarbeiten werde, dass "offene Fragen und Unklarheiten ein für alle Mal beseitigt würden. Gleichzeitig betonte er aber, dass der Iran nicht auf seine Rechte innerhalb des Atomwaffensperrvertrages verzichten werde.

"Der Iran hat ein klares, friedliches und transparentes Nuklearprogramm im Rahmen der internationalen Bestimmungen und wir werden mit der IAEA gut zusammenarbeiten, um deren Bedenken auszuräumen und offene Fragen zu klären", erklärte Najafi am Donnerstag.

Seit der Wahl des moderaten Pragmatikers Hassan Rohani zum iranischen Präsidenten kündigte der schiitische Golfstaat einen Kurswechsel und mehr Flexibilität in der Atompolitik an.

In dem seit zehn Jahren andauernden Streit rund um die umstrittene Urananreicherung des Iran verdächtigt der Westen den Gottesstaat, unter dem Deckmantel von einem friedlichen Atomprogramm heimlich an Atomwaffen zu arbeiten. Die Regierung in Teheran bestreitet dies vehement.

Kommentare

"Syrien muss in erster Linie zur Stabilität zurückfinden", so Rohani."

Und das verkündet ausgerechnet das kriegslüsterne und Terrorismus unterstützende iranische Regime. Und die Uno lässt sich vom Iran weiterhin am Nasenring durch die Manege führen. Weitere Verschärfungen der Sanktionen sind endlich angebracht!

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