Irak von

Goldschatz entdeckt

Archäologen finden mehr als 1.400 Jahre alte Goldstücke in Stadt Asisija

Irakische Archäologen haben einen Goldschatz gefunden. © Bild: Getty Images/AFP/ALI AL-ALAK

Irakische Archäologen haben in der Stadt Asisija einen Goldschatz ausgegraben. Südöstlich von Bagdad wurden nach Behördenangaben 66 mehr als 1.400 Jahre alte Goldstücke entdeckt. Die aus der Zeit der Sassaniden (3. bis 7. Jahrhundert) stammenden Fundstücke sollen auf ihre Authentizität geprüft werden, um später im Nationalmuseum der Hauptstadt ausgestellt werden zu können.

Der Leiter der Abteilung für Altertümer der Provinz Wassit, Hassanein Mohammed Ali, sagte am Montag, die Stücke zeigten das Bildnis eines Königs oder Gottes sowie Flammen.

Das Nationalmuseum in Bagdad war in den Wirren nach dem Einmarsch der US-Streitkräfte im Irak 2003 geplündert worden. Rund 15.000 Exponate kamen damals nach amtlichen Angaben abhanden. Die US-Streitkräfte wurden heftig dafür kritisiert, dass sie der Plünderung des Museums tatenlos zusahen.

Mit Unterstützung aus dem Ausland kehrten später tausende Kulturgüter in den Besitz des Museums zurück. Auch von den tausenden über das Land verteilten Ausgrabungsstätten wurden zehntausende Objekte gestohlen.

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