Insolvenz von

Was wurde aus der
Zielpunkt-Pleite?

Insolvenz - Was wurde aus der
Zielpunkt-Pleite? © Bild: apa/HELMUT FOHRINGER

Die Zielpunkt-Pleite vor zwei Jahren hat in Wien 1.400 Mitarbeiter ihren Job gekostet. Jetzt gibt es Neuigkeiten für die Gläubiger.

Vor rund zwei Jahren wurde über das Vermögen der Zielpunkt GmbH am Handelsgericht Wien das Insolvenzverfahren eröffnet. Rund 5.900 Gläubiger haben Forderungen von knapp 150 Millionen Euro angemeldet.

Heute kann der Insolvenzverwalter Georg Freimüller eine erfreuliche Zwischenbilanz ziehen. Wie der KSV1870 in einer Aussendung mitteilt, ist die Verwertung der Filialen zwischenzeitig als abgeschlossen zu qualifizieren.

Gläubiger erhalten eine Quote von 25%

Aufgrund der erzielten Verwertungserlöse ist es dem Insolvenzverwalter nunmehr möglich, den Gläubigern bereits jetzt einen Großteil des erwirtschafteten Masseguthabens im Wege einer Zwischenverteilung zukommen zu lassen. Betroffene Gläubiger dürfen sich daher in den nächsten Wochen über eine Quotenzahlung von 25% freuen.

Ende des Insolvenzverfahrens

Eine genaue Prognose, wann das Insolvenzverfahren der Zielpunkt GmbH endgültig beendet werden kann, lässt sich noch nicht abschätzen. Der KSV1870 äußert sich jedoch optimistisch, dass das Verfahren noch im Jahr 2018 zu einem Abschluss gebracht werden kann.

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