Ins Wasser gefallen: Wimbledon zahlt
nach Regentag das Eintrittsgeld zurück

Umgerechnet rund 1,5 Millionen Euro für Fans

Der verregnete Auftakt in Wimbledon kommt dem All England Club teuer zu stehen. Weil im Dauerregen von London am Eröffnungs-Montag des bedeutendsten Rasen-Turniers der Tennis-Welt weniger als eine Stunde gespielt werden konnte, bekommen die knapp 40.000 Zuschauer ihr Eintrittsgeld zurückerstattet.

Der Club werde umgerechnet rund eineinhalb Millionen Euro zurückzahlen, hieß es am Dienstag in Wimbledon, wo am zweiten Turniertag ein Mammut-Spielplan mit insgesamt 96 Matches auf dem Programm stand.

Für die kommenden Tage muss der All England Club allerdings keine weiteren Sonderausgaben befürchten. Das Wetter soll stabil bleiben, und die Temperaturen sollen von Tag zu Tag steigen. Am Wochenende wird sogar der Super-Sommer zurückerwartet mit Temperaturen weiter über der 30-Grad-Marke. Und die beste Nachricht vom Wetteramt in London lautet: Es soll nicht regnen.

In drei Jahren wird das Hoffen und Bangen auf dem "Heiligen Rasen" ein Ende haben. Dann kann Regen auch das traditionellste aller Turnier der Tennis-Welt nicht mehr zum Stillstand bringen. Bis dahin wird ein millionen-teures Dach über dem Center Court installiert sein, das je nach Wetterlage geöffnet oder geschlossen werden kann.

Wenn der letzte Ball am 9. Juli dieses Jahres gespielt worden sein wird, rollen die Bagger an und beginnen Stück für Stück mit dem umfangreichen Umbau des Center Courts. Fertig soll die neue Anlage zum Turnierbeginn der 123. All England Championships Ende Juni 2009 sein.

(apa)