Innsbruck - Admira von

Heimsieg für Wacker

Tiroler feiern 2:1-Erfolg über die Südstädter zum Auftakt ins Bundesliga-Frühjahr

Innsbruck - Admira - Heimsieg für Wacker © Bild: GEPA/Beganovic

Der FC Admira hat im Fußball-Bundesliga-Frühjahr einen Fehlstart hingelegt. Der Aufsteiger verlor in der 21. Runde auswärts gegen den FC Wacker Innsbruck mit 1:2 und ist damit schon seit acht Runden sowie dem 22. Oktober 2011 sieglos. Für die Tiroler setzte sich demgegenüber eine positive Serie fort: Die Truppe von Chefcoach Walter Kogler ist zu Hause seit fünf Runden ungeschlagen.

Für beide Teams war es ein verspäteter Frühjahrsauftakt, hatte doch sowohl Innsbrucks Heimspiel gegen Salzburg als auch das Aufeinandertreffen der Admira mit Kapfenberg in der vergangenen Woche aufgrund unbespielbarer Plätze abgesagt werden müssen. Die Tiroler hatten zunächst etwas mehr vom Spiel und kamen auch gefährlich vor das Tor von Admira-Goalie Patrick Tischler. Die Nummer eins der Niederösterreicher musste dabei gleich bei der ersten Möglichkeit hinter sich greifen, konnte einen genauen Linksschuss von Schütz von der Strafraumgrenze nicht mehr parieren (13.). Das 2:0 fiel vorerst nicht, da Perstaller nach schönem Wernitznig-Heber über die Abwehr an Tischler scheiterte und den Nachschuss etwas stümperhaft deutlich über das Tor setzte (32.).

Die Admira versuchte nach der Pause mehr für das Spiel zu machen. Coach Dietmar Kühbauer, der seinen Vertrag bis 2014 verlängert hat, reagierte nach knapp einer Stunde das erste Mal und brachte für Neuzugang Lukas Thürauer mit Marcel Sabitzer einen zweiten echten Stürmer (57.). Wenig später kamen auch Benjamin Sulimani (für Hosiner) sowie auf der anderen Seite Burgic (für Perstaller) in die Partie, und es ging hin und her. Ein Schuss von Dario Dakovic ging knapp am langen Eck vorbei (65.), aufseiten der Admiraner segelte wiederum ein Kopfball des aufgerückten Christopher Dibon drüber (67.). Und Sulimani traf bei der besten Chance von der Strafraumgrenze nur die Stange (76.).

Innsbruck trifft in Druckphase
Ausgerechnet in der Phase, als die Kühbauer-Truppe auf den Ausgleich drückte, sorgten die Gastgeber für die Entscheidung. Eine Kombination mit Ildiz schloss Burgic souverän zum 2:0 ab (80.). Spannend wurde es aber trotzdem noch einmal, da Auer, dessen Abschluss von Köfler nicht mehr entscheidend abgewehrt werden konnte, der Anschlusstreffer gelang (86.). Es war der erste Gegentreffer für Innsbrucks Szabolcs Safar seit dem Tor von Marco Meilinger am 26. November 2011 bei Rieds 1:0-Sieg. An der vierten Admira-Auswärtsniederlage in Folge änderte sich aber nichts mehr.

Reaktionen
Walter Kogler (Wacker-Innsbruck-Trainer): "Wichtig war der Sieg zum Auftakt. Es war ein schwieriges Spiel, die ersten 20 Minuten waren wir sehr gut, dann haben wir zu viele Lücken zugelassen. Normal hätten wir beim 2:0 den Sack zumachen müssen, das ist uns aber nicht gelungen und hätte sich dann fast gerächt. Auch beim Anschlusstreffer waren wir nicht konsequent genug."

Dietmar Kühbauer (Admira-Trainer): "Wir haben die erste Halbzeit verschlafen, da waren wir nicht aggressiv. Auch das Gegentor zum 0:1 war nicht das Gelbe vom Ei. In der zweiten Halbzeit waren wir besser, dem 1:1 sogar näher, haben dann aber das 0:2 bekommen. So gesehen gehen wir als Verlierer vom Platz. Auch wenn wir mehr Ballbesitz hatten, mehr Ecken, das zählt im Fußball oftmals nichts. Es ist mir wurscht, dass Innsbruck bis auf einen Punkt an uns herangerückt ist, sie werden nicht Meister und wir auch nicht."

FC Wacker Innsbruck - FC Trenkwalder Admira
Endstand: 2:1 (1:0)
Tivoli Stadion Tirol, 3.500, SR Dintar

Torfolge:
1:0 (13.) Schütz
2:0 (80.) Burgic
2:1 (86.) Auer

Wacker: Safar - Dakovic, Bea, Svejnoha, Köfler - Hackmair (89.
Kofler), Abraham - Schütz, Merino (70. Ildiz), Wernitznig - Perstaller (59. Burgic)

Admira: Tischler - Auer, Windbichler, Dibon, Palla - Seebacher,
Schachner, Schwab, Jezek (88. Drescher) - Hosiner (67. B. Sulimani),
Thürauer (57. Sabitzer)

Gelbe Karten: Svejnoha, Dakovic bzw. Jezek, Windbichler, Palla
Die Besten: Bea, Merino, Abraham bzw. Dibon, Auer