Innenministerium gibt Entwarnung: Keine erhöhte Sicherheitsgefährdung in Österreich

Terrorbedrohung ist "auf Großbritannien fokussiert"

Das Innenministerium erkennt nach dem jüngsten Terroranschlag in Großbritannien keine erhöhte Sicherheitsgefährdung für Österreich. Man sehe "keinen Grund für zusätzliche Maßnahmen", sagte der Sprecher des Ministeriums, Rudolf Gollia. Man sei derzeit der Ansicht, dass in Europa die Terrorbedrohung wegen der Teilnahme am Irak-Krieg vor allem auf Großbritannien fokussiert sei, sagte Gollia weiter.

Gleichzeitig wies der Innenministeriums-Sprecher darauf hin, dass in den vergangenen Jahren die Sicherheitsmaßnahmen in Österreich kontinuierlich ausgebaut worden seien - nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA, und vor allem nach den Attentaten auf den öffentlichen Verkehr in Madrid und London in den Jahren 2004 bzw. 2005. Die Sicherheitsvorkehrungen seien dementsprechend "auf einem hohen Niveau". (apa/red)