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Informelles Treffen der EU-
Verteidigungsminister in Wien

Militärkooperation PESCO, Europäischer Verteidigungsfonds, Friedensfazilität und Assistenzmodell für Grenzschutz als Themen

Eine weitere Großveranstaltung im Rahmen des EU-Ratsvorsitzes Österreichs geht ab heute Abend in Wien über die Bühne. Das informelle Treffen der EU-Verteidigungsminister steht im Zeichen der besseren Kooperation innerhalb der EU und mit Südosteuropa sowie der entsprechenden Finanzierung dafür. Österreich will außerdem über mögliche militärische Assistenzeinsätze an den EU-Außengrenzen sprechen.

Das Treffen beginnt am Mittwochabend im Heeresgeschichtlichen Museum, wo Gastgeber, Verteidigungsminister Mario Kunasek (FPÖ) und die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini die Teilnehmer begrüßen und durch die Sammlung führen werden. Der zweite Tag steht im Zeichen der "Ständigen Strukturierten Zusammenarbeit" (PESCO), mit deren Hilfe die militärische Kooperation effizienter und flexibler werden soll, sowie der Diskussion um den Europäischen Verteidigungsfonds und die Europäische Friedensfazilität (European Peace Facility/EPF) zur Finanzierung des EU-Engagements in Partnerländern. Wie am Dienstagnachmittag verlautete, sollen auch Änderungen an den Einsatzregeln des EU-Marineeinsatze "Sophia" im Mittelmeer debattiert werden.

Die Beratungen am Donnerstag finden im Austria Center Vienna statt. Zu Mittag treten Kunasek und Mogherini vor die Presse. Am Donnerstagnachmittag und Freitag tagen die EU-Außenminister in der Wiener Hofburg.

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