Inflation in Österreich leicht gesunken:
Im November auf 1,9 Prozent abgerutscht

Schwächere Spritpreis-Erhöhungen ausschlaggebend Plus: Wohnen und Energie sind die Hauptpreistreiber

Inflation in Österreich leicht gesunken:
Im November auf 1,9 Prozent abgerutscht © Bild: APA

Die Teuerung hat in Österreich im November etwas nachgelassen. Schwächere Spritpreis-Erhöhungen als im Monat davor haben die Inflationsrate im Jahresabstand von 2,1 auf 1,9 Prozent sinken lassen, teilte die Statistik Austria mit. Allerdings sind teures Tanken und Wohnen für zwei Fünftel der Inflation verantwortlich. Gegenüber dem Vormonat Oktober verringerte sich das Preisniveau in Österreich um 0,1 Prozent.

Kräftiger zugelegt als der allgemeine VPI hat auch im November der Preisindex für Pensionistenhaushalte mit plus 2,0 Prozent, nach 2,3 Prozent im Oktober. Der für die Euro-Zone berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) Österreichs stieg binnen Jahresfrist um 1,8 (2,0) Prozent. Im Monatsabstand blieb das HVPI-Preisniveau unverändert. Der Pensionisten-Preisindex gab gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent nach, ebenso wie der allgemeine VPI.

Hauptpreistreiber im Jahresabstand war im November die Ausgabengruppe "Wohnung, Wasser und Energie" mit 2,4 Prozent Anstieg und 0,46 Prozentpunkten Einfluss auf den VPI. Verantwortlich dafür waren laut Statistik Austria in erster Linie Teuerungen bei Haushaltsenergie (+3,3 Prozent) und bei der Instandhaltung von Wohnungen (+2,7 Prozent) sowie höhere Wohnungsmieten (+2,8 Prozent). Heizöl kostete 18 Prozent mehr als ein Jahr davor, Strom um 1 Prozent mehr, Gas aber um 1 Prozent weniger.

(apa/red)