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Inflation: Österreich mit zweithöchster Preissteigerung in EU

Mit 1,4 Prozent im Oktober nur hinter Belgien (1,9 Prozent)

Österreich verzeichnete innerhalb der EU-Staaten im Oktober mit 1,4 Prozent die zweithöchste Preissteigerung. Die Inflation in der EU und im Euroraum betrug je 0,5 Prozent. Den stärksten Anstieg verzeichnete Belgien mit 1,9 Prozent. In sechs EU-Staaten gab es negative Inflationsraten, also billigere Preise.

Am stärksten fiel der Preisverfall in Bulgarien und Zypern (je -1,0 Prozent) aus. In Irland gab es eine Negativinflation von 0,4 Prozent, Kroatien und die Slowakei kamen auf je -0,3 Prozent und Italien verbuchte eine geringe Verbilligung der Preise um 0,1 Prozent.

Hinter Belgien und Österreich rangierten bei den Preissteigerungen im Oktober Schweden, Portugal, Ungarn und Lettland (je +1,1 Prozent), gefolgt von Estland (+1,0 Prozent), Großbritannien (+0,9 Prozent), Tschechien (+0,8 Prozent), Deutschland, Slowenien, Luxemburg und Litauen (je +0,7 Prozent), Finnland und Griechenland (je +0,6 Prozent), Malta, Frankreich und Spanien (je +0,5 Prozent), den Niederlanden (+0,3 Prozent) sowie Rumänien, Polen und Dänemark (je +0,1 Prozent).

Als Vergleichsbasis wurde der Harmonisierte Verbraucherpreisindex herangenommen. Laut Berechnung der Statistik Austria betrug der Verbraucherpreisindex hierzulande 1,3 Prozent (statt 1,4 Prozent EU-harmonisiert).

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