Indonesien von

Sinabung immer bedrohlicher

Vulkan schleudert immer öfter Gaswolken und Gesteinsbrocken in die Luft

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    Ein bunt angemalter Bus fährt mitten durch die von Asche bedeckte Ortschaft nahe des Vulkanes

  • Bild 2 von 14 © Bild: Ulet Ifansasti/Getty Images

    Der speiende Vulkan in Indonesien

Der Vulkan Sinabung in Indonesien schleudert in immer kürzeren Abständen Gaswolken und Gesteinsbrocken in die Luft. Die Behörden versetzten die Anrainer in höchste Alarmbereitschaft. 22.000 Menschen mussten seit den Ausbrüchen im September aus ihren Häusern fliehen, teilte die Behörde für Katastrophenschutz am Mittwoch mit.

"Der Vulkan hat noch jede Menge Energie, wie gehen davon aus, dass er noch einige Zeit aktiv bleibt", sagte Behördensprecher Sutopo Nugroho. Innerhalb von 24 Stunden registrierten die Seismologen 20 Ausbrüche. Der 2.460 Meter hohe Vulkan im Norden der Insel Sumatra war 400 Jahre ruhig, ehe er im August 2010 erstmals wieder ausbrach. Das südostasiatische Land hat fast 130 aktive Vulkane.

Viele Menschen harren seit Monaten in Notunterkünften aus. Sie werden nach Angaben von Helfern schlecht versorgt. Sieben Personen seien gestorben, unter anderem an Bluthochdruck und Erkrankungen der Atemwege, sagte Riska Siregar, die für eine Hilfsorganisation arbeitet. "Viele sind deprimiert, weil sie schon lange von Zuhause fort sind und nicht wissen, wann sie zurückkehren können."

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