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Indisches Mädchen vier Jahre nach Wasserkopf-OP plötzlich gestorben

Eltern konnten Fünfjährige nicht mehr ins Krankenhaus bringen

Ein indisches Mädchen, das vor vier Jahren wegen eines riesigen Wasserkopfes Schlagzeilen machte, ist plötzlich gestorben. Die fünfjährige Roona starb am Sonntag zu Hause in einem Dorf im Nordosten Indiens, wie ihre Familie am Dienstag mitteilte. Ihre Mutter Fatima Begum berichtete, Roona habe zuvor unter Atemnot geklagt.

"Im Großen und Ganzen ging es ihr gut. Aber am Sonntag hatte sie plötzlich Atemprobleme und ich habe meinen Mann angerufen, damit er nach Hause kommt", sagte Begum. "Er eilte nach Hause und gab ihr Wasser, aber noch bevor wir sie ins Krankenhaus bringen konnten, starb sie."

Roona war 2012 mit der Wasserkopf-Krankheit auf die Welt gekommen, bei der eine übermäßige Menge an Gehirnflüssigkeit ihren Schädel auf einen Umfang von 94 Zentimetern anschwellen ließ. Das Gewicht drückte schmerzhaft auf das Gehirn, das kleine Mädchen konnte sich nicht mehr aufrecht halten oder krabbeln.

Roonas Eltern, die in einer verarmten Gegend im nordöstlichen Bundesstaat Tripura leben, konnten kein Geld für die Behandlung aufbringen. Die Veröffentlichung von Presse-Fotos von dem Kind im April löste 2013 eine Welle der Hilfsbereitschaft aus.

Es wurden Spenden gesammelt, und ein Krankenhaus in Neu Delhi bot eine kostenlose Operation an. Im Mai 2013 wurde die damals 15 Monate alte Roona erfolgreich operiert. Nach weiteren Eingriffen ging der Kopfumfang auf 58 Zentimeter zurück.

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