Salzburg von

Ein Indianer erforscht unsere Ureinwohner

Von den Anden in die Alpen - Ein Shuar-Indio fühlt sich in Pinzgau angekommen

  • Von den Anden in die Alpen - Ein Indianer erforscht unsere Ureinwohner.
    Bild 1 von 15 © Bild: Nina Strasser/NEWS

    Der Kopfschmuck aus Tucan- und Papageienfedern ist ein 60 Jahre altes Familien-Erbstück. In den Pinzgauer Alpen fühlt sich der Weltenbummler angekommen.

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    Echte Biomilch: Gleich nach dem Melken füllt Sawa die Milch in Behälter um und kühlt sie mit kaltem Wasser ab.

Mitgenommen hat er nach Österreich all das, was ein Indianer zum Überleben im Amazonas-Tiefland braucht: das Blasrohr nebst Pfeilen, mit dem er geräuschlos Tapire und Meerschweinchen erlegen kann. Die Machete, die mit einem Schlag armdicke Äste entzweit und mit der er in wenigen Hieben einer Handvoll schmackhafter Piranhas den Garaus machen kann. "Ein bisschen Blut ins Wasser, zack, zack fertig", sagt der Mann mit der bronzenen Haut, während er mit der Machete Zwiebel schneidet.

Sawa Moya ist Indianer vom Stamm der Shuar. Aufgewachsen ist er im Regenwald in Ecuador, jetzt sitzt er auf 1.800 Metern im Salzburger Pinzgau und bereitet das Mittagessen vor. Sawa arbeitet diesen Sommer als Senner auf der Polzalm bei Niedernsill.

Ihm gegenüber schält Bauer Hubert dampfende Kartoffel -fürwahr ein echter Salzburger Ureinwohner. In den 75 Jahren seines Lebens hat Hubert 34 Sommer auf der Alm verbracht, der 18. ist es auf der Polzalm, die seinem Neffen Sepp Tiefenbacher gehört. Er beaufsichtigt 29 Kühe und wechselnde Senner, die die schwere Arbeit tun.

Die Alpen sind Huberts Leben. Von den Anden in Ecuador weiß er nichts. Beim Kochen erzählt Sawa von seiner Heimat. Von der halben Welt. Und wie er nach Österreich gekommen ist.

Weiterführende Links :

Homepage des Biobauers Polz
Sawa Moyas Baumpflege-Website

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