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In Südsteiermark ausgerissenes Känguru "Nanni" ist wieder zuhause

Nach dreiwöchigem Ausflug in den Weinbergen im Hausgarten einer Privatpension entdeckt

Das vor etwas mehr als drei Wochen aus einem privaten Gehege ausgerissene Bennett-Känguru "Nanni" ist wieder bei seinem Besitzer. Das Beuteltier wurde in einem Hausgarten einer Privatpension in Gamlitz entdeckt - nur wenige Kilometer von seinem Halter entfernt. Dieser hat den kleinen Ausreißer am Montagnachmittag eingefangen und zu seinem Artgenossen "Hanni" ins Gehege zurückgebracht.

In Gamlitz an der südsteirischen Weinstraße waren vor rund drei Wochen die beiden Benett-Kängurus "Hanni" und "Nanni" aus ihrem Gehege entwischt. Während "Hanni" nach zwei Tagen wieder gefunden wurde, sprang der zweite kleine Exote weiter munter in den Weinbergen herum. Das Tier wurde immer wieder von Passanten gesichtet und fotografiert, konnte aber vorerst nicht eingefangen werden.

Am Sonntagvormittag wurde es erstmals im Garten einer Gamlitzer Privatpension von den Hausgästen gesichtet, bestätigte die Polizei Gamlitz einen Bericht der "Kleine Zeitung" (Dienstagsausgabe) gegenüber der APA. Der Besitzer konnte das Tier am Montag rasch einfangen und zu seinem Geschwisterchen "Hanni" zurückbringen. Schon vor einigen Jahren hatte ein Bennett-Känguru in der Steiermark für Aufsehen gesorgt: "Sumsi" war 2010 aus einem kleinen Tierpark in Predig (Bezirk Deutschlandsberg) ausgebrochen und wurde angeblich sogar Jahre danach noch in der Gegend gesehen.

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