In Panik geraten und ertrunken: 27-jähriger
Welser starb bei Tauchgang im Attersee

Laut Polizei war EDV-Techniker "ungeübter" Taucher Begleiter versuchten erfolglos, Kollegen zu retten

Ein 27-jähriger Taucher aus Wels ist im Attersee im Bezirk Vöcklabruck tödlich verunglückt. Er dürfte in einer Tiefe von zirka 20 Metern in Panik geraten sein. Seine beiden Begleiter versuchten noch, ihn zur Oberfläche bringen, schafften es aber nicht. Der 27-Jährige konnte nur mehr tot geborgen werden.

Die drei Männer hatten im Bereich der so genannten Schwarzen Brücke in Steinbach am Attersee einen Tauchgang unternommen. Nach etwa zehn Minuten geriet der laut Polizei ungeübte 27-Jährige in Panik, seine Kollegen - ein 27-jähriger EDV-Techniker auch Thalheim bei Wels und ein 32-jähriger Polizeibeamter aus Regau (Bezirk Vöcklabruck) - versuchten, ihm zu helfen. Sie mussten aber schließlich aufgeben und alleine auftauchen.

Suchaktion ohne Erfolg
Eine sofort eingeleitete Suchaktion blieb lange Zeit erfolglos, erst am Abend fanden Feuerwehrtaucher die Leiche des 27-Jährigen in 35 Meter Tiefe. Die zwei Begleiter des Verunglückten mussten nach ihrem raschen Aufstieg zur Beobachtung in das Landeskrankenhaus Vöcklabruck gebracht werden.

Im Attersee sind im vergangenen Jahr mehrere Taucher tödlich verunglückt. Vor allem im Bereich der Schwarzen Brücke, einem beliebten, aber oft unterschätztem Tauchrevier, ereignen sich immer wieder schwere Unfälle. (APA/red)