Immofinanz-Boss Zehetner rechnet ab:
"Erwarte keinen Freispruch für Petrikovics"

In NEWS erklärt er die Milliardenverluste der Firma Einige Investitionen sind "schwer zu rechtfertigen"

Immofinanz-Boss Zehetner rechnet ab:
"Erwarte keinen Freispruch für Petrikovics"
© Bild: APA/Pfarrhofer

In der morgen erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS erklärt Immofinanz- und Immoeast-Boss Eduard Zehetner die Gründe für die Milliardenverluste seiner Immobiliengesellschaft und wer sie - seiner Meinung nach - verursacht hat.

Zehetner: "Es wurden über Jahre sehr viele Immobilien gekauft, und die wurden Quartal für Quartal aufgewertet. Das ist Vorschrift. Da und dort wurde aber zu kräftig aufgewertet. Die zweite Seite, da geht es um Managementfehler der Vorgänger: Es wurden Investitionen vorgenommen, die schwer zu rechtfertigen sind."

Hunderte Millionen verspekuliert
Zehetner sagt im NEWS-Interview auch, dass sein Vorgänger, Karl Petrikovics, die Summe von 512 Millionen Euro verspekuliert habe. Des weiteren werde sich die Immofinanz auch am Prozess gegen die Beschuldigten (rund 23 Personen) privat beteiligen.

"Da wird man Beträge schadensmindernd eintreiben. Rechtlich ist das relativ sicher. Ich kann einem Strafgericht ja nicht vorgreifen, aber aus meiner Wahrnehmung gehe ich nicht davon aus, dass Herr Petrikovics einen Freispruch zu erwarten hat", so Zehetner.

Was Zehetner zur momentanen Situatuion des Unternehmens sagt, lesen Sie im NEWS 33/09!