Immer weniger Asyl-Anträge in Österreich: 2007 suchten 10.667 Menschen bei uns Schutz

12,2 Prozent weniger Asylanträge als im Vorjahr Wichtigste Herkunftsländer sind Russland und Serbien

Die Zahl der Asylanträge sinkt weiter. In den ersten elf Monaten des laufenden Jahres wurde gegenüber dem Vergleichszeitraum 2006 ein Rückgang von 12,2 Prozent - von 12.143 auf 10.667 Anträge - registriert, geht aus den jüngsten Zahlen des Innenministeriums hervor.

Die antragsstärkste Nation war Russland (2.129), gefolgt von Serbien (1.624), Afghanistan (667), der Türkei (606) und Moldau (542). Es folgen der Irak (435), Somalia (415), Georgien (375), Armenien (372) und Nigeria (364).

Von 2002 bis 2006 hat sich die Zahl der Asylanträge auf ein Drittel reduziert. Waren es 2002 insgesamt 30.354 Anträge, wurden im Vorjahr nur mehr 13.349 registriert. Der Rückgang von 2005 mit 22.461 Anträgen auf 2006 mit 13.349 ist auf die seit dem Vorjahr geltenden strengeren Asylregelungen zurückzuführen.

(apa/red)