Im Skandal-Strudel: Kriminalakte Polizei

Wiens Polizeichef Stiedl immer stärker unter Druck

Im Skandal-Strudel: Kriminalakte Polizei

Im Rotlicht-Sumpf: Neue Zeugen & Dokumente belasten Spitzen-Polizisten.

Es sind zwei Bilder, die die Situation in der Wiener Rotlichtszene und bei der Polizei prägen. Das erste veröffentlichte NEWS in der Vorwoche und sorgte damit für Schlagzeilen. Es zeigt Franz Pripfl, Chefinspektor in der Kriminaldirektion 1 (KD1) – mittlerweile dienstversetzt – in Champagnerlaune bei der Hochzeit eines Unterwelt-Capos, aufgenommen am 1. 12. 2005 in einem Wiener Nobelhotel. Gemeinsam mit Dragan J., alias „Repic – der Zopf“. Seit wenigen Wochen in U-Haft, weil er im Verdacht steht, mit außergewöhnlicher Brutalität in diversen Lokalen Schutzgeld eingetrieben zu haben.

Polizei schlägt zurück. Das zweite Bild zeigte sich vergangenen Dienstag, gegen 23.15 Uhr, kurz vor Redaktionsschluss dieser NEWS-Ausgabe: Ein Trupp von 70 Beamten – Kriminalisten, Wega, Fremdenpolizei – sperrte den Wiener Gürtel ab und durchkämmte Dutzende Rotlichtlokale in einer konzertierten Aktion.

Landespolizeikommandant Karl Mahrer hatte das Rollkommando minutiös geplant. Und er weiß, warum: „Die Polizei muss reagieren. Wir überlassen den Gürtel sicher nicht der Unterwelt.“ Eine gespenstische Szene in dem Drama namens „Blaulicht im Rotlicht“.

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