Im Auto telefonieren wird deutlich teurer: Auch Raser müssen in Zukunft mehr brennen

Innen- & Verkehrsminister über Straferhöhung einig Nachschulung schon ab 0,5 Promille ist in Planung

Im Auto telefonieren wird deutlich teurer: Auch Raser müssen in Zukunft mehr brennen

Vekehrsminister Werner Faymann und das Innenministerium haben sich auf eine Erhöhung der Strafen bei Verstößen gegen Gurt- und Helmpflicht sowie Telefonieren am Steuer geeinigt. Nach Angaben von ÖVP-Verkehrssprecher Helmut Kukacka sind Mindeststrafen von 50 Euro vorgesehen.

Außerdem geplant: Die Mindeststrafen bei Tempoüberschreitungen werden erhöht, und zwar auf mindestens 72 Euro bei 30 km/h zu viel. Mindestens 150 Euro soll zahlen, wer innerorts um 40 oder außerorts um 50 km/h zu schnell unterwegs ist. Dieses Gesetzesvorhaben geht laut Kukacka ebenso in Begutachtung wie die geplante strengere Bestrafung von Alkolenkern: Wer mit einem Promillewert zwischen 0,5 und 0,8 erwischt wird, muss schon beim ersten Mal zur Nachschulung, beim zweiten Mal ist der Führerschein weg. Mit diesen Plänen ist die ÖVP nicht zufrieden, Verkehrssprecher Kukacka wies im Gespräch mit der APA darauf hin, dass die Verursacher von Alko-Unfällen durchschnittlich 1,5 Promille aufweisen. "Das Problem liegt nicht zwischen 0,5 und 0,8 Promille", meinte Kukacka. (APA/red)