Illegales Online-Glücksspiel: Trotz Banken- Prüfung durch US-Justiz bleibt bwin cool

"Kein Grund zur Sorge": US-Aktivitäten eingestellt

Illegales Online-Glücksspiel: Trotz Banken- Prüfung durch US-Justiz bleibt bwin cool

Der börsenotierte Glücksspiel- und Sportwettenanbieter bwin fürchtet keine Konsequenzen durch die Untersuchungen der US-Justiz, die die Rolle der Deutschen Bank und Dresdner Kleinwort im Zusammenhang mit illegalen Online-Spielen überprüft. Da man sich bereits aus sämtlichen US-Aktivitäten zurückgezogen habe, gebe es "keinen Grund zur Sorge", sagte bwin-Sprecherin Karin Klein zur APA.

Laut "Financial Times Deutschland" sind auch die britische HSBC sowie die Schweizer Credit Suisse von der Überprüfung betroffen. Die Aktienkurse großer Anbieter von Wetten und Spielen im Internet erlitten daraufhin Kurseinbrüche. PartyGaming und Sportingbet verloren mehr als 6 Prozent, Playtech 4,2 Prozent.

Bwin hat sich vergangenes Jahr vom US-Markt zurückgezogen, nachdem US-Präsident Bush das Verbot von Glücks- und Wettspielen im Internet beschlossen hatte. 22 Prozent des Umsatzes mussten abgeschrieben werden, der Jahresverlust betrug 500 Mio. Euro. (apa/red)