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Ikea-Proteste

Rund 500 Beschäftigte demonstrieren vor der Zentrale für bessere Arbeitsbedingungen

Ikea-Logo © Bild: imago stock&people

Rund 500 Ikea-Beschäftigte haben am Freitag nach Angaben der Gewerkschaft ver.di bei einem zentralen Aktionstag vor der Deutschlandzentrale des Konzerns in Wallau bei Wiesbaden für bessere Arbeitsbedingungen demonstriert. "Ikea verdient in Deutschland gutes Geld", sagte Sprecher Ulrich Dalibor in Wallau. "Das ist auch in Ordnung. Aber dafür verlangen die Beschäftigten auch abgesicherte Arbeitsplätze."

Seinen Angaben nach handelte es sich um Abordnungen aus insgesamt 17 Ikea-Einrichtungshäusern in ganz Deutschland, die nach Wallau gereist waren. Parallel dazu fanden in den einzelnen Filialen vor Ort weitere Aktionen von Streikenden statt.

Hintergrund der Proteste bei Ikea ist ein Tarifkonflikt im deutschen Einzelhandel, der sich schon seit Monaten hinzieht. Die Verhandlungen werden dezentral in verschiedenen Tarifbezirken geführt. Deshalb gab es zuletzt auch immer wieder Streiks bei ganz verschiedenen Unternehmen.

Ver.di fordert von Ikea und den übrigen Arbeitgebern unter anderem höhere Löhne sowie die Wiederinkraftsetzung des Manteltarifvertrags. Die Firmen wollten hingegen Arbeitszeiten vollkommen flexibilisieren und planten Einschnitte etwa bei den Zuschlägen, warnte ver.di. Die Arbeitgeberseite hatte zuletzt in mehreren Tarifbezirken Einkommenserhöhungen ohne Tarifabschluss empfohlen. Die Gewerkschaft lehnt das als nicht rechtsverbindlich ab.

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