iDiot? Für das iPhone unter das OP-Messer:
Ami ließ sich Daumen für Handling kürzen

Eingriff "rentiert" sich laut Patient in 10 bis 15 Jahren

iDiot? Für das iPhone unter das OP-Messer:
Ami ließ sich Daumen für Handling kürzen © Bild: Reuters/Segar

Großgewachsene Menschen haben es in der heutigen Welt der Normen nicht immer einfach. So fühlte sich zumindest Thomas Martel, US-Bürger im Bundesstaat Denver, der sich in einer "Schönheitsoperation" die Finger kürzen ließ. Grund: Mit kürzeren Daumen könne er das iPhone endlich besser bedienen.

"Von meinem alten Treo über das Blackberry bis hin zum iPhone hatte ich immer Probleme, die richtigen Knöpfe zu treffen und verlor ständig diese kleinen Stlyus-Stifte", versucht Martel seine Entscheidung in einem Interview mit den North Denver News zu rechtfertigen. "Klar, die Operation war teuer, aber wenn ich an die Zeit denke, die ich mir dadurch einspare, glaube ich, dass sich der Eingriff in 10 bis 15 Jahren rentieren wird", so der Tech-Fanatiker.

Probleme mit Spaghetti-Gläsern
Der Eingriff ist bislang einzigartig und erforderte zunächst einen Einschnitt in beide Daumen, um die Knochen abschleifen zu können. Ferner mussten ebenso die Muskeln verkürzt und seine Fingernägel verändert werden, damit der amerikanische Goliath einen persönlichen Erfolg für sich verbuchen konnte. Dieser artikuliert sich nun in unproportional kleinen und weiblichen Daumen im Vergleich zu seinen restlichen (großen) Fingern, wie das oben erwähnte Online-Magazin ergänzte. Kaum ist jedoch ein großes Problem beseitigt, offenbart sich schon das nächste: "Ich kann eigentlich alles aufheben und in die Hand nehmen, was ich vor der Operation auch konnte - Obwohl das Öffnen von Spaghetti-Gläsern nun ein Problem ist. Das war eine große Überraschung." Da stellt sich nur noch die Frage, ob die Investition in eine Gehirntransplantation nicht besser angelegt gewesen wäre... (red)