ICQ-Boss Shai Drori im E-MEDIA-Gespräch:
"Werden zu multimedialer Schnittstelle"

Der Europa-Chef verrät seine Pläne für Österreich "ICQ-User durchschnittlich rund fünf Stunden online"

ICQ-Boss Shai Drori im E-MEDIA-Gespräch:
"Werden zu multimedialer Schnittstelle" © Bild: E-MEDIA/Kainerstorfer

Die 1996 in Israel entwickelte Software ICQ ist Urvater aller Instant-Messaging-Lösungen. Sie revolutionierte die Online-Kommunikation. Jetzt steht der nächste Schritt bevor. Shai Drori, Europa-Chef von ICQ, will Menschen und Medien vernetzen. Auf Stippvisite in Wien, sprach er exklusiv mit E-MEDIA über die ICQ-Anwender, neue Services und Gratis-SMS.

E-MEDIA: Wie viele Internetnutzer verwenden ICQ?

Drori: Weltweit sind es 30 bis 40 Millionen. In Österreich nutzen ca. 300.000 Anwender ICQ mindestens einmal pro Monat, und 140.000 von ihnen chatten sogar täglich!

E-MEDIA: Ist ICQ nicht nur eine Spielerei für Teenager?

Drori: 80 Prozent unserer User sind zwischen 13 und 24 Jahre alt. Als "Spielerei" kann man ICQ aber nicht bezeichnen - es ist ein Lifestyle-Tool, das Menschen einander näher bringt und Medien verbindet.

E-MEDIA: Befürchten Sie nicht, dass ICQ den Usern irgendwann zu langweilig wird?

Drori: Im Gegenteil! Neue Services machen unser Kommunikations-Tool zu einer multimedialen Schnittstelle für Internet, TV und Handy.

E-MEDIA: Wie darf man sich das vorstellen?

Drori: ProSieben Austria ICQ etwa bringt mit TV-Shows verknüpften Web-Content - z. B. vom Top- model-Contest - via ICQ direkt auf den Desktop. Für 2008 planen wir weiters die Einführung eines kostenlosen SMS-Service - bei uns in Israel ist das schon die zweitwichtigste Funktion!

Mehr dazu lesen Sie im aktuellen E-MEDIA 03/08!