"Ich stelle keine Forderung auf": Jürgen
Macho bei der "Einserfrage" ganz Diplomat

ÖFB-Tormann will sich nicht unter Druck setzen "Es ist wieder eine Chance, mich zu beweisen"

"Ich stelle keine Forderung auf": Jürgen
Macho bei der "Einserfrage" ganz Diplomat © Bild: APA

Jürgen Macho wird im vorletzten Testspiel der Nationalmannschaft vor der EURO gegen Nigeria zwischen den Pfosten stehen. Für den 30-Jährigen eine weitere Gelegenheit, sich bei Teamchef Josef Hickersberger als Nummer eins für das Großereignis zu empfehlen. Der Legionär von AEK Athen gab sich selbstbewusst, will aber keine Forderungen aufstellen.

"Es ist wieder eine Chance, mich zu beweisen", erklärte Macho, der sich von den Diskussionen um die Nummer eins im endgültigen EURO-Kader aber nicht verrückt machen lassen will. "Ich setze mich nicht unter Druck, versuche so zu agieren, wie ich immer agiere. Fehler passieren im Fußball, aber es wäre das Schlechteste, vor dem Spiel zu sagen, ,hoffentlich passiert nichts, weil sonst könnte ...'. Ich versuche, selbstbewusst an die Sache heranzugehen. Jedes Spiel ist anders, aber das sind eben nur Gedankenspiele."

"Hoffe, die Nummer eins zu sein"
Seine Vorstellungen sind klar: "Ich hoffe, die Nummer eins zu sein. Es muss ja das Ziel jedes Spielers sein, bei der EM am Platz zu stehen. Das heißt aber nicht, dass ich einen Platz einfordere. Ich kann mich im Training nur anbieten und den Teamchef im Spiel überzeugen. Ich stelle aber keine Forderungen auf, das ist etwas ganz anderes." Mehr Wert legte der Wiener auf die Betonung des Kollektivs. "Viel wichtiger wird sein, dass die ganze Mannschaft eine gute Leistung abruft und wir die nötige Stimmung im Hinblick auf die EURO erzeugen können."

Der Funke sei jedenfalls bereits auf die fußballbegeisterte heimische Bevölkerung übergesprungen, konstatierte Macho nach dem herzlichen Empfang im öffentlichen Sonntagstraining in Graz: "Man hat gesehen, dass die Leute für die EM bereit sind, und das ist auch ganz wichtig, um eine positive Stimmung aufzubauen. Hundertprozentige Unterstützung wird sehr wichtig sein."

(apa/red)

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