Ibrahimovic braucht ein größeres Geldbörsl: Inter macht ihn zum bestbezahlten Fußballer

Rekordvertrag: Erhält pro Jahr 12 Millionen € netto Mourinho mit Einkaufsliste im Wert von 165 Millionen

Ibrahimovic braucht ein größeres Geldbörsl: Inter macht ihn zum bestbezahlten Fußballer © Bild: Reuters/Rellandini

Schwedens Stürmerstar Zlatan Ibrahimovic wird zum bestbezahlten Fußballer der Welt. Der 26-Jährige von Inter Mailand erhält ab der kommenden Saison zwölf Millionen Euro netto pro Jahr, berichtete die "La Gazzetta dello Sport". Damit sei der Angreifer der teuerste Fußballer der Welt und stelle sogar die Topverdiener Kaka vom Stadtrivalen AC Milan (9 Mio.), Ronaldinho vom FC Barcelona (8 Mio.) und Cristiano Ronaldo von Manchester United (7,5 Mio.) in den Schatten.

Ibrahimovic habe sich mit Inter-Präsident Massimo Moratti auf eine Verlängerung des aktuellen Vertrags um fünf Jahre bis 2013 geeinigt. Offiziell werde die Vertragsverlängerung allerdings erst im September bekanntgegeben. In der abgelaufenen Saison war der schwedische Teamstürmer mit 17 Liga-Toren der erfolgreichste Schütze des italienischen Meisters gewesen.

Geld spielt keine Rolle
Geld spielt bei Inter anscheinend nur noch eine untergeordnete Rolle. Nachdem Moratti dem designierten neuen Trainer Jose Mourinho Medienberichten zufolge in den kommenden drei Jahren 27 Millionen Euro zahlt, soll er auch noch eine Einkaufliste im Gesamtwert von rund 165 Millionen Euro in der Tasche haben. Der portugiesische Trainer will Inter für den anvisierten Sieg in der Champions League angeblich mit Samuel Eto'o und Deco vom FC Barcelona sowie Frank Lampard und Didier Drogba von Chelsea verstärken.

Rosenkrieg mit Mancini
Bei einem Geheimtreffen in Paris hatten Moratti und Mourinho über ihre zukünftige Zusammenarbeit gesprochen. Diese wird Inter auf jeden Fall sehr teuer zu stehen kommen, zumal dem Club auch noch eine gerichtliche Auseinandersetzung mit seinem gefeuerten Meistertrainer Roberto Mancini ins Haus stehen könnte. Der ist nicht gewillt, auf die ihm laut Vertrag bis 2012 zustehenden 24 Millionen Euro zu verzichten. (apa/red)

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