Strache: "Hofer, Kickl – falsche Schlangen ohne menschliche Qualitäten"

Im großen News-Gespräch schildert der gefallene Ex-Vizekanzler Strache seine wahren Gefühle für Kickl und Hofer

von Ein Jahr nach Ibiza - Strache rechnet ab! - Strache: "Hofer, Kickl – falsche Schlangen ohne menschliche Qualitäten" © Bild: Ricardo Herrgott

Corona lenkte kurz von ihm ab, es war ruhig um ihn geworden. Doch jetzt meldet sich Heinz-Christian Strache zurück. Und zwar ziemlich offensiv: Im großen News-Gespräch schildert der gefallene Ex-Vizekanzler seine wahren Gefühle für Kickl und Hofer. Und das klingt im O-Ton so:

»Welche falschen Schlangen habe ich da an meiner Brust genährt?«

„Ich bin 2004 Landespateichef geworden und 2005 Bundesparteichef. Und jetzt ganz offen: Norbert Hofer war damals burgenländischer Sekretär und Herbert Kickl Kärntner Sekretär, und ich habe sie wie viele in meinem Umfeld als Mitstreiter aufgebaut. Natürlich ist man dann enttäuscht, wenn man gewisse Verhaltensmuster erleben muss: Von heute auf morgen erreicht man keinen mehr und wird plötzlich auch nicht mehr zurückgerufen. Ja, das war eine Enttäuschung – aber auch das Ende einer Täuschung. Und auch völlig überraschend! Du bist perplex und denkst Dir: Welche falschen Schlangen habe ich da an meiner Brust genährt, die nur danach gierten, mich zu beerben und dann auf mich draufzusteigen wie auf eine Zigarette. Aber ich weiß: Menschen ohne menschliche Qualitäten können langfristig nicht erfolgreich sein.“

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    Heinz-Christian Strache bei seiner Antrittspressekonferenz im März 2004

  • Bild 2 von 32 © Bild: APA-FOTO: HERBERT P. OCZERET

    Fackelzug im Rahmen der Heldenehrung der Burschenschafter, Mai 2004

Keine Frage, zumindest verbal ist Strache wieder voll da. Und jetzt? Wovon lebt er? Wie will er zurück an die Macht? Trinkt er noch immer Wodka Red Bull? Ja und überhaupt – was war da mit dem Koks?

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