Hypo-Verkauf von

Korruptionsverdacht

NEWS: Massive Hinweise beim Verkauf an die BayernLB. Wurde Jörg Haider bestochen?

Hypo-Verkauf - Korruptionsverdacht © Bild: APA/Gindl

NEWS berichtet in seiner aktuellen Ausgabe, dass es bei Zahlungen im Zusammenhang mit dem Verkauf der Hypo an die BayernLB massive Hinweise gibt, die einen "Korruptionsverdacht" begründen.

Erhoben wurde der Vorwurf des "Korruptionsverdachts" von Prüfern von PriceWaterhouseCoopers, die die aufklärungswürdigen Zahlungen untersucht haben und zum Schluss kommen, dass der ehemalige kroatische Außenminister Mate Granic Empfänger der Zahlungen sei. Ex-Hypo-Chef Wolfgang Kulterer hat schließlich in einer Einvernahme zu Protokoll gegeben, dass Granic als Lobbyist beschäftigt wurde, da er über gute Kontakte zum Gouverneur der kroatischen Nationalbank verfügt habe und Granic Gattin ebenfalls in der Nationalbank arbeite.

Geld für ein "Ja"
Die kroatische Nationalbank wollte dem Verkauf der Hypo an die BayernLB zuerst nicht zustimmen. Kulterer berichtete, dass daraufhin Granic engagiert worden sei, mit dem man ein Honorar "in der Größenordnung von 400.000 bis 500.000 Euro" vereinbart habe. Am 12. September 2007 erteilte die kroatische Nationalbank dann den positiven Bescheid. Laut Kulterer habe Granic "nachgewiesenermaßen" einen "erheblichen Beitrag zur Genehmigung" geleistet. Damit sei "das Honorar gerechtfertigt" gewesen.

Aus einer entsprechenden Sachverhaltsdarstellung der Bank ergibt sich nun zudem, dass auch eine "Martina Granic" einen Beratervertrag bekommen hat, der mit 8.000 Euro pro Monat dotiert war. Ein weiterer Aktenvermerk des früheren Hypo-Managers Josef Kircher vom 18. September 2007 belegt zudem, dass Granic "im Zusammenhang mit der Übernahme des Mehrheitseigentums der Bayerischen Landesbank an der Hypo Alpe Adria Bank International tätig war". Im Hinblick auf "Granic'Interventionen" sei daher ein Beratervertrag über die liechtensteinische Anstalt Monarola Invest abgeschlossen worden.

Haider bestochen?
NEWS veröffentlicht zudem Auszüge aus der deutschen Anklage gegen acht Ex-Vorstände der BayernLB. In der Anklage schreibt die Münchner Staatsanwaltschaft, dass im Zusammenhang mit dem von Jörg Haider verlangten Fußball-Sponsoring eine "Bestechung eines ausländischen Amtsträgers" vorliege. Es habe sich "ein strafrechtlich relevanter Eigenvorteil" für Haider ergeben, der seine Zustimmung zum Verkauf der Hypo vom Sponsoring abhängig gemacht habe.

Kommentare

Das gibt es doch nicht Das gibt es doch nicht, daß die Beschützer der Kleinen und Fleißigen Geld nehmen. Das kann doch nur eine links-links-linke Propaganda sein. Ein strammer Deutsch-Österreicher wie die Häuptlinge der FPÖ tun so was nicht. Und jetzt 3 Biere.

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