Pleitebank von

Hypo-Sondergesetz
trifft ÖBV-Versicherte

Betroffen sind nicht Millionäre oder Aktionäre, sondern 250.000 Arbeitnehmer

Konzerngebäude der Hypo Alpe Adria © Bild: APA/Barbara Gindl

Das Sondergesetz zur staatlichen Pleitebank Hypo Alpe Adria trifft die Versicherten bei der Österreichische Beamtenversicherung (ÖBV) "direkt und unmittelbar", stellte der Versicherer am Montag in einer Aussendung klar. "Im Fall der ÖBV sind dies jedoch nicht anonyme Aktionäre oder Millionäre, sondern rund 250.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer."

Die Versicherung betonte, Hypo-Darlehen mit Landeshaftung galten zu jedem Zeitpunkt als zuverlässige mündelsichere Papiere und wurden niemals als spekulativ eingestuft. Das Volumen des Darlehens von 7 Mio. Euro sei zur Gänze dem Deckungsstock der klassischen Lebensversicherung gewidmet.

Fazit der ÖBV-Vorstände Josef Trawöger und Karl Heinz Setinek: "Das Agieren des Finanzministers bedeutet aber einen schwerwiegenden Vertrauensverlust, auf Haftungen eines Bundeslandes können wir uns damit nicht mehr verlassen." Das Hypo-Sondergesetz betreffe wieder nur die Steuerzahler und dieses Mal gleich doppelt, nämlich auch als Lebensversicherungsnehmer.

Kommentare

Jaja, der Schwindelegger schaut halt darauf, dass die armen Millionäre keine Einbußen erleiden.

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