Hypo NÖ steht vor CL-Viertelfinaleinzug:
Klarer 38:27-Erfolg über Kometal Skopje

Tabellenführer der Gruppe D bleibt ungeschlagen

Serienmeister Hypo Niederösterreich hat mit einem souveränen 38:27-Heimerfolg gegen den mazedonischen Titelträger HC Kometal Skopje seine Siegesserie in der Handball-Champions-League prolongiert und steht damit vor dem Einzug ins Viertelfinale der Frauen-Königsklasse. Nach dem Auswärtserfolg über den dänischen Weltklasse-Verein Slagelse und dem Heimsieg gegen Ferencvaros Budapest am vergangenen Wochenende gewann der neunfache Meistercup-Sieger auch sein drittes Spiel in der Vorrunden-Gruppe D und führt die Tabelle mit dem Punkte-Maximum (6) an.

Vor dem Aufeinandertreffen der Hypo-Verfolger Ferencvaros und Slagelse am Samstag haben die Niederösterreicherinnen vier Zähler Vorsprung auf Rang zwei, der zur Viertelfinal-Teilnahme berechtigt. Die Truppe von Manager Gunnar Prokop und Trainer Ryan Zinglersen trifft im nächsten Gruppenspiel am 10. Februar auswärts auf Ferencvaros. Eine Woche später empfangen die Hypo-Frauen Slagelse in der Südstadt, ehe man zum Abschluss am 24. Februar nach Skopje reist.

Der überzeugende Auftritt gegen Skopje vor 1.500 Zuschauern im BSFZ Südstadt brachte Hypo im sechsten Heimspiel gegen die Mazedonierinnen den sechsten Sieg. Kometal konnte die Partie nur in den ersten zehn Minuten bis zum Spielstand von 5:3 für die Gastgeberinnen offen halten. Danach zogen die Niederösterreicherinnen, die auf den Rückhalt ihrer starken Torhüterinnen Olga Sanko und Natalia Rusnatschenko bauen konnten, unaufhaltsam davon und gingen mit einem beruhigenden Sieben-Tore-Polster (20:13) in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel dominierte Hypo weiter nach Belieben, baute den Vorsprung bis zur 40. Minute erstmals auf zehn Tore (26:16) aus und wies den CL-Finalisten von 2005 (Halbfinal-Erfolg über Hypo NÖ) letztlich mit elf Toren Differenz in die Schranken. Zinglersen war nach der Partie entsprechend euphorisch: "Das war ein unglaubliches Erlebnis. Wir haben die beste Deckungsleistung geboten, seit ich bei Hypo bin. Wir waren absolut bereit und haben uns sehr gut bewegt. Wir wollen die Sterne vom Himmel holen, müssen aber trotzdem am Boden bleiben."

(apa/red)