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Die größten Hygiene-
Fallen im Flugzeug

Gesundheit - Die größten Hygiene-
Fallen im Flugzeug © Bild: iStockPhoto.com

Die Grippewelle geht nach wie vor um. Und wo sich viele Menschen auf kleinem Raum tummeln, ist die Gefahr einer Ansteckung mit Krankheitserregern dementsprechend hoch: Das sind die größten Hygiene-Fallen im Flugzeug - und wie man sie am besten vermeidet.

Damit die Reise von Österreichs Urlaubern vom heimischen Bakterienmeer hin zum weißen Sandstrand jedoch auch problemlos klappt, zeigt checkfelix.com, Österreichs beliebteste Reisesuchmaschine, welche Ecken im Flieger die schmutzigsten sind.

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1. Unmittelbar vor dem Flug

Keime sind überall, unser Organismus beherbergt rund eine Billiarde Mikroorganismen. Nicht alle sind schädlich, die Meisten sind nützlich. Wo aber besonders viele Menschen beieinander sind, wächst auch die Gefahr, in Kontakt mit Krankheitserregern zu kommen. Machen wir uns auf die Reise und verlassen unsere gewohnte (Keim-) Umgebung, gibt es immer wieder neuralgische Punkte, die von besonders vielen Menschen angefasst werden und damit zu einer potenziellen Gefahr werden.

Das beginnt beim Öffnen des Taxis, in das wir auf dem Weg zum Flughafen steigen und steigert sich über den Check-In bis zum Sitz im Wartebereich am Gate zu einem ersten Höhepunkt. Wer diese Gegenstände vor uns angefasst hat und wie diese Person es mit ihrer Hygiene hält, wissen wir nicht. Allerdings: Unsere Haut bietet eine gute erste Barriere für Krankheitserreger, die diese nicht durchdringen können. Erst, wenn wir unsere Hände zum Gesicht führen und damit in die Nähe der Schleimhäute von Augen, Nase und Mund, ist ein Eindringen möglich.

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Tipp

Wer unterwegs Handschuhe trägt und sich nicht ins Gesicht fasst, minimiert sein Ansteckungsrisiko. Um weiteren Keimen zu entwischen, hilft regelmäßiges Einseifen und Abspülen der Hände. Wichtig: Die Seife etwa 30 Sekunden lang auf Handflächen- und rücken verteilen, die Zwischenräume der Finger nicht vergessen, mit warmen Wasser gründlich abspülen und abtrocknen. Unterwegs kann auch ein Fläschchen Desinfektionsmittel behilflich sein.

2. Keime in der Kabine

Krankheitserreger halten sich verschieden lang auf Oberflächen von Gegenständen. Ein Grippevirus überlebt auf einer trockenen unbelebten Oberfläche bis zu zwei Tage, ein Rotavirus (die weltweit häufigste Ursache für Durchfallerkrankungen bei Kindern) bis zu acht Wochen und Streptokokken sogar bis zu einem halben Jahr.

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Hinsichtlich der Menge der Keime gilt (wie überall) die Regel: Je häufiger bestimmte Gegenstände berührt werden, desto größer dürfte die Menge der nachweisbaren Keime – und damit auch Krankheitserreger – sein. Besonders die Klapptische und Sitztaschen sind im Flugzeug hervorzuheben, denn auf ihnen scheinen besonders viele Keime zu lauern. Diese sind nicht nur dem Auswurf niesender oder auch nur ausatmender Fluggäste ausgesetzt, sondern bieten Keimen durch Ritzen, Mikroriefen und poröse Oberflächen auch ein besonders angenehmes Zuhause.

Tipp

Essen nie ohne Unterlage auf das Tischchen legen. Hier könnte ein Einsatz von Desinfektionstüchern sinnvoll sein. Außerdem: Durch eigenes Verhalten zur Hygiene beitragen und Taschentücher vorhalten, wenn man niest oder hustet und diese dann natürlich nicht in der Sitztasche entsorgen.

3. Vorsicht bei Kissen und Decken

Wenn ein Flugzeug mehrere Stecken hintereinander fliegt, ist fraglich, ob die wärmende Decke, die uns freundlich angeboten wird, wirklich frisch gewaschen ist. Denn sollte dies nicht der Fall sein, sind von denen, die sich vorher eingekuschelt haben, garantiert Keime in den Textilfasern hängen geblieben. Wenn man Pech hat, solche, die Krankheiten hervorrufen.

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Tipp

Eigene Kissen mit ins Handgepäck nehmen. Alternative für alle, die Fluglinien zu Recht nicht pauschal verdächtigen wollen: Einfach den Reisebegleiter fragen, ob die Wolldecke gerade frisch aus der Hygienebehandlung kommt oder bereits zuvor in Verwendung war.

4. Das stille Örtchen und der lange Weg dorthin

Auf Flugzeugtoiletten finden sich, wie auf anderen öffentlichen Toiletten auch, besonders viele Keime, die im Darmtrakt zu Hause sind. Besonders Kolibakterien, aber auch multiresistente Keime (MRSA). Anders als in anderen öffentlichen Toiletten berühren im Flugzeug sehr viele Personen auf dem Hin- und Rückweg – wie auch beim Ein- und Aussteigen – die Sitzlehnen rechts und links des Mittelganges, um sich festzuhalten. Wer sich hier nicht gründlich die Hände gewaschen hat hinterlässt so zwangsläufig Mikrobenspuren. So entwickeln sich die Sitzlehnen zu regelrechten Kolibakterienschleudern.

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Tipp

Desinfektionstücher mitnehmen, Toilettendeckel vor dem Hinsetzen entweder mit Papier abdecken oder mit den Tüchern reinigen. Hände gut waschen und nach der Ankunft am Sitz Hände desinfizieren.