Hurrikan "Jimena" bedroht Westküste Mexikos: Hunderte Touristen auf der Flucht

Sturm rückt unaufhaltsam auf Urlauber-Gebiete zu Erreichte Windgeschwindigkeiten bis zu 250 km/h

Hurrikan "Jimena" bedroht Westküste Mexikos: Hunderte Touristen auf der Flucht © Bild: APA/EPA/Resendis

Hunderte Urlauber auf der mexikanischen Halbinsel Baja California haben vor dem herannahenden Hurrikan "Jimena" die Flucht ergriffen. Schätzungsweise 7.000 Touristen würden vor dem drohenden Wirbelsturm der höchsten Kategorie fünf in Sicherheit gebracht, teilte der Hoteliersverband von Cabo San Lucas an der Südspitze der Halbinsel mit.

Die mexikanische Regierung bereitete die Evakuierung von mehr als 20.000 besonders gefährdeten Familien vor. "Jimena" befindet sich nach Angaben des mexikanischen Wetterdienstes rund 345 Kilometer von Cabo San Lucas entfernt über dem Pazifik, in seinem Inneren tobten Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 Stundenkilometern.

Kann gefährliches Hochwasser mitbringen
Nach Vorhersagen sollte der Hurrikan bald auf Land treffen. Für den südlichen Teil der Halbinsel galt Hurrikan-Alarm, für den Rest der Halbinsel eine Hurrikan-Warnung. Der US-Hurrikanwarndienst NHC forderte die Bewohner auf, ihre Vorbereitungen zum Schutz von Leben und Eigentum rasch zum Abschluss zu bringen. "Jimena" könne ein gefährliches Hochwasser mit hohen Wellen und schweren Überschwemmungen über die Halbinsel bringen.

Hunderte Touristen brachen ihren Urlaub vorzeitig ab, bevor der Internationale Flughafen von Cabo San Lucas geschlossen werden sollte. Der Zivilschutz traf Vorbereitungen, um mehr als 20.000 Familien aus von Erdrutschen und Überschwemmungen besonders gefährdeten Gebieten in Sicherheit zu bringen. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) verlegte eine geplante Konferenz von Los Cabos sicherheitshalber nach Mexiko-Stadt. Das US-Außenministerium warnte vor Reisen in Gebiete, die von dem Wirbelsturm bedroht sind. (apa/red)